Kate Bush50 Words For Snow |
|
Erhabene Winterpoesie einer Unerreichten: Das neue Werk von Kate Bush. |
Laurie AndersonHomeland |
|
Wer Laurie Anderson zuhört, hat nicht den Eindruck es mit einem normalen menschlichen Wesen zu tun zu haben. Auf „Homeland“ gleicht die legendäre Performance-Art-Künstlerin eher einem transzendentalen Überwesen, eine Inkarnation des wissenden amerikanischen Bewusstseins. Es gibt sogar Beweise für Andersons übersinnliche Fähigkeiten. Als die Lou-Reed-Gattin vor fast zehn Jahren, nur zwei Wochen nach 9/11, ihren unwahrscheinlichen UK#2-Hit „O Superman“ in New York performte, hatte der 20 Jahre alte Song plötzlich eine beunruhigend orakelnde Bedeutungswendung genommen: „Here come the planes. They’re American planes. Made in America. Smoking or non-smoking?”. Viele Jahre sind seither wieder ins Land gezogen, Jahre, die die Amerikaner vor zahlreiche Herausforderungen, Probleme und Rückschläge gestellt und die die 63-Jährige dazu veranlasst haben, ein weiteres Mal ihre Stimme zu erheben. Auf „Homeland“ erzählt sie, in intensive Meditationen eingebunden, apokalyptische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. |
St. VincentActor |
|
And The Oscar Goes To Immer wieder Björk. Kaum treffen die beiden Attribute weiblich und, nunja, irgendwie abseitig bei einer Musikerin aufeinander, folgen die Vergleiche zur Isländerin (und vielleicht auch noch zu Kate Bush) auf dem Fuß und der so Gebrandmarkten wird es in Zukunft schwer fallen, eigenes Profil in deren übergroßen Schatten zu gewinnen. […] |



