JJV |
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Mehr mit weniger: Das schwedische Duo umarmt den Pop mit hoher Intimitätsrate. |
jj – Sommertraum Reloaded |
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Man hat es schon schwer als Musikkritiker: Da meckert man wochenlang über „Sommerloch“ und „Nix los“ und „Wann ist denn endlich September, wo wieder gute neue Platten rauskommen“ – und verpasst doch glatt, dass eines der besten Alben 2009 endlich auch seine verdiente deutsche Veröffentlichung erfahren hat. |
Rezension: ceo – White Magic |
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Im Winter kommt man mit dem gefühlten Wissen aus dem Bett, dass der Tag nach der Arbeit schon so gut wie gelaufen ist. Im Sommer ist das ganz anders. T-Shirt, kurze Hose und die Sonne im Nacken. So schnell lässt sich dort kein Wässerchen trüben. Ein Klischee, auf das viele Bands abzielen, aber welches nur von wenigen so gekonnt umgesetzt wird wie vom Schweden Eric Berglund, der sich hinter ceo verbirgt. |
MP3-Alarm II |
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Wir haben für euch einfach mal nachgezählt: Es gibt da draußen, in den riesigen Weiten des Interwebs, genau 1.245.653 ernstzunehmende Musikblogs. Und viele davon speisen ihre Leserinnen und Leser nebst kurzen Informationen auch mit digitalem Klangfutter in MP3-Häppchenform. Dass das nicht immer kriminell ist, sollte sich dank Seiten wie Tonspion längst rumgesprochen haben. Tonspion trifft […] |
jjjj n° 3 |
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„jj n° 3“ beginnt nichts Gutes verheißend. Eine rauchige Stimme mit minimaler Autotune-Verfremdung am Rand intoniert andächtig „Dear Lord, you done took so many of my people / I’m just wonderin‘ why you haven’t taken my life / Like what the hell am I doin‘ right?“, perfekt untermalt von melancholischem Pianospiel. Die Worte in „My Life“ jedoch hat sich nicht das Duo ausgedacht das vielen von uns letztes Jahr mit „jj n° 2“ einen unverhofften Sommertraum bescherte, sie sind dem gleichnamigen Stück des US-Rappers The Game entnommen und werden dort von Lil Wayne, jjs großes Idol dessen „Lollipop“ sie bereits so grandios zu „Ecstasy“ vernebelten, gesungen. Gen Ende der Ouvertüre schweift die Stimme in ein Kinderlied-artiges „Na na na na na, it goes around the world“ ab, auch hier sind Text und Melodie anderswo entwendet worden: einer käsigen Eurodance-Produktion aus den Fingern Alex Christensens. |
Memory TapesSeek Magic |
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Vielleicht lag es sogar ganz direkt im Interesse der schwedischen Labelbetreiber von Sincerely Yous, die warme Jahreszeit, die sie uns schon mit dem cleveren Easy Listening-Pop von JJ so angenehm wie möglich zu gestalten wussten, noch ein wenig weiter auszudehnen, als sie dieses Album bereits im Spätsommer in limitierter Auflage veröffentlichten. Vielleicht ist aber auch gerade jetzt genau der richtige Zeitpunkt über diese Platte zu berichten, denn wenn man mit hochgeschlagenem Mantelkragen den Pfützen ausweichend durch die grauen Straßen hastet um noch rechtzeitig vor der pünktlich um 17 Uhr einbrechenden Dunkelheit die schützende Wohnung zu erreichen, ist es doch umso schöner in Erinnerungen an wärmere Zeiten zu schwelgen, wie es der Name dieses Projektes ja ebenfalls nahelegt. |
Tape auf Touren: Vol. 18 -2009 |
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Halb Deutschland hat bereits Ferien und kalendarisch hat er eigentlich schon lange Einzug gehalten, doch irgendwie kommt der Sommer dieses Jahr nicht so recht in die Puschen. Auch ein Sonnentanz wirkt eher schmerzhaft als sommerlich. Damit sich Eure Gehörgänge wenigstens einer sonnigen Illusion hingeben können, bekommt Ihr mit dem „18. Tape auf Touren“ fünf Songs ans Herz gelegt, denen die Wärme nur so aus den Poren tropft. |
Empfehlung: Sommerträumen mit jj |
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Tagträumen, wenn der Sommer das Hirn ausklinken lässt. Gemütlich auf Wiesen, die Schmetterlingslandeanflüge beobachtend und das Plätschern des Meeres in der Entfernung vernehmend. Eine wohltätige Antriebslosigkeit, die das Fallenlassen ermöglicht und alles verschwimmen lässt, bis nur wage Gedanken als Ankerhaken zurückbleiben. jj packen all das auf ihr Debütalbum. Und mehr. Verwaschener Pop, weichgespülte Synthies, krude […] |







