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Raum und Freiheit: Glassers einfallsreicher Pop gewinnt auf ihrem zweiten Album an Fülle und einem neuen Leben in der Großstadt. |
GlasserRing |
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Seit jeher ist das Transzendente, das Metaphysische Teil unserer realen Welt. Als Frage nach dem „Woher“ , „Wohin“ oder „Warum“ ist es weit über die Konstrukte einer wie auch immer gearteten Religion unzertrennbar mit dem Bewusstsein des Menschen verankert. Und das ist ein weltweites Phänomen, was allerdings im Umkehrschluss weiterhin keine Bestätigung für eine wirklich existente kosmische Verbindung aller Lebewesen darstellt, die einige Verfechter des Esoterischen gerne heraufbeschwören, während sie eine CD einlegen, die entweder mit einlullender Entspannungsmusik oder tribal-artiger Percussion aufwartet. Beide Wege nutzen die Gleichförmigkeit, die immerwährende Wiederholung, um einen Zustand des Entrückten und Ekstatischen zu erreichen, der einen Einblick ins Unbegreifliche ermöglicht. Glasser nimmt diese Elemente auf und münzt sie zu einem luftigen Indiepop-Album. |


