Jamie LidellCompass |
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Jamie Lidell, der Fuchs, die Rampensau, der Wunderknabe, der Sexy Motherf****r. Nach seinem letzten Album „Jim“ kamen doch tatsächlich vereinzelt Anschuldigungen auf, er wäre zu konservativ geworden, versuche jetzt nur noch mit anachronistischem Retrosound seinen persönlichen Anteil am grassierenden Soulrevival um Amy Winehouse und Konsorten abzuschöpfen. |
The Phenomenal Handclap Bandst |
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Die Hochzeit der Discokultur wirkt exklusiv und einzigartig, in erster Linie und selbstverständlich für diejenigen, die sie nicht miterleben konnten. Es scheint unwahrscheinlich, dass sich ein solcher Körperkult jemals wieder im großen Stil und mit solch einer Naivität zelebrieren lassen wird, wie es Mitte der 70er Jahre der Fall war , und dass nicht nur, weil Punkrock und AIDS dem bunten Treiben ein Ende setzten. Nach der bombastischen Selbstüberhöhung des Rock im Prog und der Erkenntnis, dass die Ideale der Hippiebewegung die wenigsten Menschen davon abhielten, furchtbar mittelmäßige Leben zu führen, stellte Disco in seiner breitenwirksamen Variante die Rückbesinnung auf die Funktionalität der Unterhaltungsmusik dar. Jugendkultur wurde zum Kunsthandwerk, bis als Reaktion darauf das vermeintliche Ideal der Authentizität das Leitbild einer Art von Pop wurde, die in den Mainstream der Minderheiten mündete. |
Review: Super Furry Animals – Dark Days / Light Years |
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Willkommen im Alltag Spinner haben derzeit Konjunktur. Spätestens der schier unglaubliche Erfolg von Animal Collective sorgte dafür, dass gerade so vieles, was irgendwie seltsam, verrückt, verschwurbelt oder einfach anders klingt, einer großen Karriere im Musikgeschäft zumindest näher gerückt ist, als man es vorher je für möglich hielt. Schon seit jeher mit amtlichem Sockenschuss unterwegs sind […] |



