LougowDull Thicket |
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Entertainment der anderen Art: Lougows übergeschnappter Freak-Folk kann der Anziehungskraft des Pop nicht widerstehen. |
Joanna NewsomHave One On Me |
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„Ys“ war eine Bürde, ein zentnerschwerer Klotz, der sich auf den Rücken festsetzte und langsam die Luft zum Atmen abschnürte. Was sollte nach diesem Album auch noch kommen? Es schien alles gesagt, hier am Ende der gangbaren musikalischen Straße, wo nun zwischen Schönklang, exaltiertem Songwriting und 32-Mann-Orchesteraccessoire fünf Monolithen stehen, die grenzenlose Bewunderung einforderten und immer noch einfordern. „Ein Wunder“, titelte damals Spiegel Online, die Heiligsprechung durch das Publikum erfolgte postwendend. Zumindest durch die Masse derjenigen, die Joanna Newsoms Stimme nicht als Konfrontationskurs begriffen und sich Zeit nahmen, um ihren Exkursionen ins Harfenreich zu folgen, die dann rasch die Hand am blutenden Herzen hatten. So wunderecht, stilvoll und grundgütig eigen waren diese elfenbeinfarbenen Mini-Epen, die zudem unendlich kostbar und unsterblich schienen. |
WoodsSongs Of Shame |
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Freakfolk ist tot, Antifolk sowieso. Gut so, denn mit solch abgedroschenen Kategorien könnte man dem, was hier veranstaltet wird doch eh niemals gerecht werden. Zwar tragen Jeremy Earl und Jarvis Taveniere den obligatorischen Wald sogar im Bandnamen und auch an der nötigen Versponnenheit mangelt es den beiden nicht, Räucherstäbchen, Stirnbänder und ähnliche Ungehörigkeiten kann man […] |
Dirty ProjectorsBitte Orca |
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Die allgemeine Begeisterung für den ethno-inspirierten Indierock scheint die logische Schlussfolgerung einer Post-Folk-Generation zu sein, die durch ein großes Interesse an hippiesker Ästhetik geprägt ist. Mit diesem Kapitel wird die letzte Domäne vom Klischee des „Suburbian White Kid“ aufgebrochen und zur Neuinterpretation freigegeben. Die Dirty Projectors liefern mit ihrem dritten Album das Update zum Konsenssound […] |





