Von SparForeigner |
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Es war ein fast schon heimliches Highlight des letztjährigen c/o pop Festivals. Sonntagabends, als viele der auswärtigen Besucher schon wieder aus Köln abgereist waren, luden Von Spar das übrig gebliebene Publikum auf eine nicht nur klanglich beeindruckende Reise ein. Während die vier bis fünf Akteure (in einem weiteren Beispiel für neue Synergien in der Domstadt bestritt Popnoname den Anfangsteil mit) im teils von Maschine, teils von eigenen Tabakstengeln kreierten Nebel ackerten, spannten sich auf der Leinwand über ihnen warme, farbenfrohe Videomanipulationen auf, Bilder von exzessiv sonnengetränkten Stränden, Cyber-Pyramiden, atomkatastrophal riesigen Insekten oder dem Tunnelsymbol der Band, ebenso scheinbar zusammenhanglos und doch kohärent zusammengeführt wie die zahlreichen stilistischen Anknüpfungspunkte ihrer Musik. |
Neue Synergien: Cologne Tape und Magazine Records |
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Wirft man einen Blick auf das derzeitige Nachtleben in Köln, würde man nicht unbedingt darauf kommen, dass die Szene rund um die elektronische Musik gravierend geschrumpft wäre. Neue Clubs wie die Papierfabrik in Ehrenfeld, aber auch alte Institutionen mit erstklassigen Bookings sorgten in der letzten Zeit für mehr Vielfalt denn je. Doch trotzdem scheint der Kern der Szene immer kleiner zu werden. |
LCD SoundsystemThis Is Happening |
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Vor gut acht Jahren war es eine erste Single, die sich völlig unbeschwert an dem Aufzählen von angesagten Bands und Örtlichkeiten aus der Pophistorie ergötzte, gleichzeitig in unbeschreiblicher Manier Killing Jokes „Change“ in eine andere Zeit, ja, auf eine andere Ebene projizierte und als Tanz-Wüterich bis heute kraftstrotzend mitreißt. Auch für das inzwischen dritte und vermutlich letzte Album von LCD Soundsystem musste die DIN-geprüfte Plattenkiste wieder herhalten, jedoch skizziert „This Is Happening“ trotz entschlossen fordernder Beinfreiheit einen zweifelnden, reflektierenden James Murphy, inzwischen jenseits der 40, der sich vor allem nach Geborgenheit sehnt. |
GonjasufiA Sufi And A Killer |
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Knapp 60 Minuten und 20 Songs, die auch dem wieder einmal aufmüpfig pöbelnden Leader der hippen Kifferclique gleich neben Aldi Süd lässig den Joint auspusten: Gonjasufis Debüt „A Sufi And A Killer“ provoziert, fordert heraus und spaltet die Gemüter – nicht zuletzt wegen seiner Genrelosigkeit. |
News: Oneida wagen sich ganz weit hinaus |
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Grenzgänger waren sie ja schon immer. Seit mittlerweile zwölf Jahren und zehn Alben zerlegen die New Yorker von Oneida nun sämtliche Hörgewohnheiten zwischen gelebtem Experiment und saftigem Garagenrock, Ausflüge in Kraut, Prog und Psychedelic natürlich inbegriffen. Ein meistens gelungener Drahtseilakt, der nun einen neuen Höhepunkt zu erreichen scheint. |
Review: Super Furry Animals – Dark Days / Light Years |
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Willkommen im Alltag Spinner haben derzeit Konjunktur. Spätestens der schier unglaubliche Erfolg von Animal Collective sorgte dafür, dass gerade so vieles, was irgendwie seltsam, verrückt, verschwurbelt oder einfach anders klingt, einer großen Karriere im Musikgeschäft zumindest näher gerückt ist, als man es vorher je für möglich hielt. Schon seit jeher mit amtlichem Sockenschuss unterwegs sind […] |






