WoodsAt Echo Lake |
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Einem größeren Publikum dürften Woods aus New York erst seit ihrer letztjährigen Großtat „Songs of Shame“ bekannt sein. Mit einer fein austarierten Mischung aus schleppendem Folkrock und simplem Indie-Pop hat die Band maßgeblichen Anteil an dem Lo-Fi-Trend – nicht zuletzt durch Woodsist, dem Label des Sängers Jeremy Earl, das zahlreiche aufstrebende Szenebands wie Real Estate, Blank Dogs, Ganglians, Moon Duo oder Crystal Stilts beherbergt. Ihr inzwischen fünftes Studioalbum „At Echo Lake“ soll Woods nun in der amerikanischen Musiklandschaft etablieren, obwohl im Vergleich zum Vorgänger durchaus einige Koordinaten verschoben wurden. |
Beach FossilsBeach Fossils |
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So langsam aber sicher fragt man sich, ob in gewissen Musikerkreisen auf einen ominösen Bandimage-Generator zurück gegriffen wird, dessen ikonographisches Repertoire lediglich aus vergilbter Urlaubsnostalgie besteht. Dabei spricht der offenkundige Umgang mit den sonnigen Referenzen dem Zuhörer doch meist jegliche Phantasie ab. Leider befinden sich unter diesem semantischen Deckmantel oft durchschnittliche Rockbands, die halt auch nur mal ein paar Sandburgen bauen wollen. Und nun die Beach Fossils aus Brooklyn. Braucht die Welt eine weitere Band von diesem Schlag? In diesem Fall lautet die Antwort deutlich: „Ja!“. |
Tape auf Touren: Vol. 09 – 2010 |
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Dass M.I.A. – die selbst vor wenigen Wochen mit ihrem Comeback-Video zum in Lightning-Bolt-Manier knüppelnden „Born Free“ schockierte – Sleigh Bells auf ihrem Label N.E.E.T. sehen wollte, verwundert kaum, wenn das verzerrte, wüst nach vorn preschende „Infinity Guitars“ das erste Mal durch die Lautsprecher jagt. Puh, hier wird nicht lange gefackelt – und so schiebt sich der Song schon nach einem einzigen Durchgang auf die Pole. Schwungvoll geht es auch danach weiter […] |




