Wild BeastsSmother |
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Das lustvolle Spiel mit dem Abgründigen und Verbotenen wirkt auf „Smother“ erwachsener und so experimentierfreudig wie nie zuvor. |
Antony & The JohnsonsSwanlights |
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Nachdem Antony & The Johnsons auf ihrem letzen Album „The Crying Light“ der Realität abgeschworen und sich großen Konzepten zugewandt haben, hegt das neue Werk „Swanlights“ weniger universelle Ambitionen. |
Antony & The JohnsonsThank You For Your Love EP |
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Bevor in wenigen Wochen der Nachfolger zum letztjährigen „The Crying Light“ erscheint, schicken Antony & The Johnsons ihrem neuen Werk „Swanlights“ einen kleinen Teaser in Form einer EP voraus. Diese vermittelt nicht nur einen ersten, willkommenen Eindruck vom vierten Longplayer, sondern enthält außerdem Coverversionen des Lennon-Klassikers „Imagine“ und eines weniger bekannten Dylan-Songs. |
Laurie AndersonHomeland |
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Wer Laurie Anderson zuhört, hat nicht den Eindruck es mit einem normalen menschlichen Wesen zu tun zu haben. Auf „Homeland“ gleicht die legendäre Performance-Art-Künstlerin eher einem transzendentalen Überwesen, eine Inkarnation des wissenden amerikanischen Bewusstseins. Es gibt sogar Beweise für Andersons übersinnliche Fähigkeiten. Als die Lou-Reed-Gattin vor fast zehn Jahren, nur zwei Wochen nach 9/11, ihren unwahrscheinlichen UK#2-Hit „O Superman“ in New York performte, hatte der 20 Jahre alte Song plötzlich eine beunruhigend orakelnde Bedeutungswendung genommen: „Here come the planes. They’re American planes. Made in America. Smoking or non-smoking?”. Viele Jahre sind seither wieder ins Land gezogen, Jahre, die die Amerikaner vor zahlreiche Herausforderungen, Probleme und Rückschläge gestellt und die die 63-Jährige dazu veranlasst haben, ein weiteres Mal ihre Stimme zu erheben. Auf „Homeland“ erzählt sie, in intensive Meditationen eingebunden, apokalyptische Geschichten aus dem Hier und Jetzt. |
Perfume GeniusLearning |
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Die attraktive und offene Erscheinung des 26-jährigen Mike Handreas a.k.a. Perfume Genius aus Seattle mag nicht den Eindruck erwecken, er gehöre in die Riege der sensiblen Trauerklöße um Elliott Smith, die mit brüchiger Stimme herzerweichend ihre Leiden besingen, doch auch hier haben wir es mit einem jungen Mann zu tun, der einen Kampf gegen seine inneren Dämonen führt und diese Schlacht auf den zehn vorliegenden Demos seines Debüts „Learning“ festhält. Entsprechend intim wird das Album, während es sich auch eine gewisse verschleiernde Kryptik bewahrt. |
The AntlersHospice |
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Alle Jahre wieder gibt es sie, diese Alben, die, entstanden in völliger Abgeschiedenheit von der Außenwelt, das Leiden und die Katharsis eines Künstlers dokumentieren und dabei große emotionale Momente kreiieren, die auch in Zeiten wie diesen, in denen alles schon einmal da gewesen zu sein scheint, weit über den Alltag der wöchentlichen Veröffentlichungsflut hinausstrahlen. |
WindmillEpcot Startfields |
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Für gute drei Minuten sind es nicht viel mehr als zwei schwermütig nachhallende Töne auf dem Klavier, an denen sich Matthew Thomas Dillon alias Windmill festklammern kann. Schwach aber ausdauernd flackernd, lassen sie das Meiste im Dunkeln. Erdbehaftet wirkt im Opener „Airsuit“ allein Dillons Stimme, doch selbst die verliert sich nach und nach in futuristischer Sehnsucht. Es geht weit hinaus, in den luftleeren Raum. Klingt, als wär’s einsam da draußen. Klingt, als wäre es gerade dieses ernste Begreifen im Größenwahnsinn eingestaubter Träumereien, das Dillon bis heute bewegt […] |
Chris GarneauEl Radio |
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Die Wunder der Natur sind niemals aufdringlich. Erst bei genauerer Bertrachtung lassen sich etwa die vielen grazilen Verästelungen und Details eines Blattes entdecken. Dieser scheinbaren Genügsamkeit, die Schönheit nie zum Selbstzweck verkommen lässt, ist es wohl zu verdanken, dass Natürlichlichkeit, gar nicht im hippiesken Sinne, im Schaffen des Menschen als Idealbild gilt und er sich der Natur, wie zum Beispiel zur Zeit des Jugendstils, immer wieder gerne bedient[…] |
Scott MatthewThere Is An Ocean... |
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There Is An Ocean That Divides And With My Longing I Can Charge It With A Voltage That’s So Violent To Cross It Could Mean Death. Puh. Bereits beim Ausklopfen der dreckigen Schuhe im Eingangsbereich sticht einem unweigerlich der Fünfzeiler ins Auge, der das neu angebrachte, überdimensionale Klingelschild ziert. Ganze 26 Worte, oh weia. Ziemlich […] |










