PixiesEP2

Mag auch die zweite der geplanten fünf neuen EPs nicht restlos überzeugen, lässt sie dennoch darauf hoffen, dass das beste Comeback-Material der Band noch aussteht. Die vier Songs entstammen der gleichen Aufnahmerunde wie die auf „EP1“, sind aber durchweg besser gelungen (und klingen an keiner Stelle, als hätte Studiobassist Simon Archer sich am Kim-Deal-Imitat versucht). „Blue Eyed Hexe“ variiert das Laut-Leise-Spiel von Pixies ein wenig: Statt zwischen den Extremen hin und her zu pendeln, intensiviert es sich nach täuschend betaglichem Anfang über Joey Santiagos Solo und das Wie-am-Spieß-Schreien von Black Francis zu einer stattlich gellenden zweiten Hälfte. Allein Francis‘ Psychostimme reicht schon fast aus, um das subtile Brodeln von „Magdalena“ über die volle Strecke zu tragen, während das wüstentreibende „Snakes“ und vor allem das kuschelige Highlight „Greens And Blues“ beim Hören eher umwickeln als aggressiv zu schneiden.

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