Viel zu viel Potential an den Grenzen von DIY-Post-Punk, New Wave, Afro Beat, Noise und richtig schlecht gelaunten Django Django lassen Whatever Brains aus Raleigh, North Carolina auf ihrem dritten selbstbetitelten Album für Sorry State Records erkennen, als dass man es einfach unter den Tisch fallen lassen sollte. Die Kapriolen, die die Band dabei schlägt – Arabesken, Noiseausbrüche, Anmutungen an mongolischen Kehlkopfgesang, billige 8-Bit-Synthie-Sounds, vertrackte und dann wieder völlig straighte Rhythmen – sind streckenweise atemberaubend, ohne dass Whatever Brains dabei den Groove völlig aus den Augen verlieren würden. So ist es am Beginn eines Songs niemals sicher, in welche Richtung die Band diesen weiterentwickelt und welche Haken nach dem nächsten Break warten.

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