Dass Hot Chips eine Hirnhälfte mehr will als nur ein Remake seines Meisterstücks „Gabriel“, signalisiert bereits die Wahl seiner pianohämmer- und arpeggiodichten Kollaboration mit Boris Dlugosch zum starken Eröffnungstrack dieser EP. Dennoch sorgt er erneut mit einer Vokalistin (diesmal Mara Carlyle) im langsam schwelenden „She Burns“ für die großen Dancefloor-Emotionen, aber auch das von Claps, wehmütig unpräzisem Saitenspiel und Goddards zarter Kopfstimme durchmenschlichte „Taking Over“ zeigt eine andere Facette seines Schaffens. Einzig das technoid-sterile Instrumental „Bassline ’12“ weiß nicht ebenso zu bewegen, über seine neun Minuten ist es eher eine Aneinanderreihung von Ansätzen als gleichermaßen gut durchdacht wie der Rest der Stücke.

Ein Kommentar zu “Joe Goddard – Taking Over EP”

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