Der Bandname mag sexuelle Orientierung und Glaubensbild ihres Sängers klarstellen, die Musik von Gaytheist lässt sich dahinter nur vermuten. Klar stellt er aber: Das Portlander Powertrio mag es direkt. Ob sie mit melodischeren Riffs durchaus indierockig („Poocano“) oder geradezu pop-punkig („Content Of Competence“) aufspielen oder häufiger mit krustig-verschmutztem Noiserock rumholzen, in jedem Fall hängen sich Gaytheist mit vollem Bass- und (in „Spread ‚Em“ auch mal Double-)Bassdrum-Donner rein. Auf ihrem vierten Album weiß neben songwriterischer Raffinesse vor allem die Groovesicherheit zu beeindrucken, mit der sie ihrem kraftvollen Klang eine Bestimmtheit über pflichtgemäße Schwerheit hinaus verleihen.

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