Professionalisierung allerorts, auch bei den mittlerweile offiziell zum Duo gewachsenen Wavves. Auf „Afraid Of Heights“ ist schon noch alles vorhanden was man an Wavves liebt: Surf-Twang (wenn auch nicht mehr so offensiv wie zuvor), Post-Grunge, Whoohoos und der Wille zum Popsong. Die Gitarre summt warm und fett, die Laut-Leise-Dynamik sitzt, aber leider zu oft zu ähnlich. Was meine Freundin dazu veranlasste, mich zu fragen, ob die auch noch ein anderes Lied spielen könnten. Der Sound klingt einfach zu kontrolliert, zu gewollt, zu gemacht und oft nahe an der Grenze zu einer Nirvana-Gedächtnisband. Selbst die Lo-Fi-Songs beziehungsweise Skizzen klingen wie „dickes Studio macht auf Lo-Fi“, welche Rolle dabei Rich Costeys Mix gespielt hat, sei mal dahingestellt. Über die Albumlänge ist das eher ermüdende Profession, was bleibt sind ein paar gute launige Songs, wie „Mystic“, der Schluffer „Dog“ oder „Afraid Of Heights“ zum Beispiel.

Ein Kommentar zu “Wavves – Afraid Of Heights”

  1. […] predigt ein wenig Sex-Magick – klingt super, oder? Leider fehlt, wie schon öfter in der letzten Zeit, der letzte […]

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