Dan FrielTotal Folklore

Schon vor dem Ende von Parts & Labor musizierte Dan Friel solo, doch wo das lo-fi-ige „Ghost Town“ 2008 wie ein introvertierterer Dan Deacon daherkam, breitet sein zweites Album die Noisepop-Arme zur Weltumarmung aus. Über saftig zerfetzten Maschinendrums macht Friel genug kunterbunten Bliebblobpeng-Krach für drei, so dass es in den typisch hymnischen Melodien flott voranpreschender Stücke wie „Valedictorian“ schwerfällt, sich nicht dazu passenden Gesang unwillkürlich hinzuzudenken. „Total Folklore“s immens vielschichtiger Sound klingt angenehm weitläufig, nur gelegentlich nutzt sich die einseitige Wirkung von Melodie und Beats ab, die Friel durchaus auch mal für mehr als eine “Intermission” aufbrechen könnte.

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