Veronica Falls waren für mich eine der Überraschungen der Jahres 2011. Ihren Jangle-Pop mit einer großen Portion Shoegazing brachte man seinerzeit eher mit US-amerikanischen Bands wie The Pains Of Being Pure At Heart oder Ringo Deathstarr in Verbindung. Allerdings mischten Veronica Falls ihrer Version noch eine wesentlich größere Portion New Wave und Gothic-Feel bei und hatten zudem, anders als zum Beispiel ihre Landsleute Esben And The Witch, neben der Stimmung auch immer den Song fest fokussiert. „Waiting For Something To Happen“ schließt musikalisch scheinbar nahtlos an den Vorgänger an, wobei die Verringerung des Gothic-Anteils zu Gunsten eines noch mehr in den Vordergrund tretenden Popfaktors ins Ohr dringt, es leider aber auch ein wenig musikalischen “Leerlauf” zu beklagen gibt.

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