Wir müssen zugeben: So trashig und schlimm wie 2011 fällt der Anschlag auf unseren Sehnerv in diesem Jahr nicht aus. Und doch hat sich an den Vinyltheken dieser Welt vieles angesammelt, was als optische Beleidigung gute Dienste tut.

Oftmals lässt sich kaum von der Umverpackung auf den musikalischen Inhalt schließen: Wer hätte schon gedacht, dass sich hinter dem Schwarzweiß-Cover mit blöden Punkten eine Shoegaze-Pop-Platte von Beach House verbirgt? Was bloß wollen uns Spiritualized mit ihrem „Huh?“-Artwork sagen? Warum fliegt bei den Scissor Sisters ein Zebra über den Grand Canyon? Und überhaupt: Was soll das psychedelische Ding bei Django Django darstellen?

Der Grad zwischen Einfallslosigkeit und brillantem Konzept ist Mal um Mal ziemlich schmal. Erst recht auch die Unterscheidung zwischen lächerlicher Hässlichkeit und absurder Schönheit, was die ganze Sache nicht einfacher macht.

Dennoch, das hier sind für uns die schlimmsten Cover-Artworks der Saison! Jetzt liegt es an euch: Wer ist Herrscher im Kabinett des Grauens?

 

Wer ist Herrscher im Kabinett des Grauens?

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10 Kommentare zu “Das Grauen! Votet die scheußlichsten Alben-Cover des Jahres”

  1. Da ist diemal aber einiges dabei, was ich durchaus nicht so schlimm finde:

    Beach House – nicht wirklich gelungen, aber ok.
    Killer Mike – irgendwie passend und gerade im Hip Hop-Bereich gibt’s schlimmeres.
    Spiritualized – Das „Huh?“ kann man zumindest als selbstironisch durchgehen lassen…

    Ansonsten geht diesmal wirklich nichts unter Seven That Spells!

  2. Die wahre Scheußlichkeit des Cohen-Covers darf man sich ruhig mal in groß antun: http://www.themortonreport.com/LeonardCohenOldIdeasCover.jpg

  3. Lennart sagt:

    Och, Spiritualized finde ich sogar recht gut.

  4. Ich muss sagen, dass da einige dabei sind die mir durchaus gefallen…

    death grips spielt natürlich in einer „eigenen“ liga ;-)

  5. Das Holter-Cover gefällt mir hingegen recht gut. Was ich aber total vermisse, ist dieses hier: http://wp-images.emusic.com/assets/2012/11/prince-rama-top-ten-hits.jpeg

  6. Das Rama-Cover find wiederum ich prima, ist stilecht und passt eben zum Konzept des Albums.

    Via Twitter kam noch von WhiteTapes der exzellente Hinweis auf Ormondes Machine: http://teamclermont.com/images/2836.jpg

  7. Ja, es ist ja auch wunderbar. Wunderbar scheußlich halt.

  8. Beach House ist in seinem Minimalismus doch richtig gut, außerdem leuchtet es im Dunkeln ganz heimelig!

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