Musik ins Auge | Der Musikvideo-Roundup (März I)


Dienen Musikvideos allein dazu, Aufmerksamkeit für die sie begleitende Musik zu generieren, koste es was es wolle? Dann kann man auch gleich wie ein gewisser französischer Provokateur ein Video drehen, in dem eine Minderjährige im Stripper-Outfit durchs Kinderzimmer gyratiert, auch wenn sich dies kaum jemand gerne ansehen wird.

Allein der Schock-und-Empörungseffekt zählt bei einem derartigen Trollen in Video-Form, bei der ästhetische Qualität und ein thematischer Denkanstoß über sexualisierte Pop-Tanzroutinen imitierende Kinder zwangsläufig vom Kalkül der Provokation überschattet werden müssen. Die bloße Kontroverse in der themenhungrigen Online-Berichterstattung wird zu einem größeren Blickfänger als der Clip selbst, der wie nicht anders zu erwarten prompt von Youtube verbannt wurde.

Dass es auch anders geht, zeigen wir heute in einer XXL-Version unserer Videorundschau: Ein rundes Dutzend Spitzenclips, die man sich gerne bis zum Ende und dann gleich nochmal anschauen kann.

Gotye – Easy Way Out

 

Warsnare – Eris

 

Cults – You Know What I Mean

 

The Rapture – In The Grace Of Your Love

 

Pretty Lights – We Must Go On

 

Islands – Hallways

 

Beirut – Vagabond

 

Yuksek – Off The Wall

 

MMOTH – THNX

 

Bon Iver – Towers

 

Gorillaz ft. James Murphy & Andre 3000 – Do Ya Thing

 

Lambchop – Gone Tomorrow

 

Ein Kommentar zu “Musik ins Auge | Der Musikvideo-Roundup (März I)”

  1. Pascal Weiß sagt:

    It’s all about me, I’m the shit.

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