
“Hier geht es um Kreativität, um Kultur und um Kunst” (Dieter Gorny / Offizieller Slogan des ECHOs)
Künstlerische Höchstleistung braucht Freiräume. Sie kann sich nur dann entwickeln, wenn sich Künstler mit ihrer ganzen kreativen Energie auf ihre Arbeit konzentrieren können. Eine wesentliche Voraussetzung für die Schaffung dieser Freiräume ist, dass Künstler für ihre Leistung fair entlohnt werden. In einer zunehmend komplexer werdenden Welt, nimmt die Bedeutung der Musikwirtschaft deshalb eher zu als ab. Sie liefert die notwendigen Strukturen zur Schaffung dieser künstlerischen Freiräume. Wer beispielsweise glaubt, dass ein kostenloses Internet die bestehenden Strukturen ersetzen kann, verwechselt mehr oder minder ambitioniertes musikalisches Laientum mit professioneller Qualität. (Promotext ECHO)
Mit seinen großartigen emotionalen Momenten trägt der ECHO dazu bei, die Bedeutung der Musik für unser Land und unsere Gesellschaft erlebbar zu machen. Der ECHO ist deshalb nicht nur eine Preisverleihung. Er ist auch ein Bindeglied zwischen Künstlern, Medien, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ein Abend an dem für Nominierte und Preisträger, auftretende Künstler und Gäste sowie die vielen Millionen Fernsehzuschauer nur eins zählt: Musik, Musik, Musik. (Dieter Gorny)
Na, dann mal Bühne auf für die großartigsten Künstler, die dieses 82-Millionen-Land zu bieten hat, plus die leckersten internationalen Sahneschnitten, die die Echo-Crew für das Event hat anmieten können. Deutschland, wir sind stolz auf dich! Die wagemutige ECHO-Jury hat sich wieder einmal selbst übertroffen und am Donnerstag folgende Musikschaffenden ausgezeichnet:
Künstler National: Xavier Naidoo (wie 2006, wie 2000)
Künstlerin National: Cassandra Steen
Künstler International: Robbie Williams (wie 2007, wie 2006, wie 2005, wie 2004, wie 2003, wie 2002)
Gruppe National: Silbermond
Gruppe International: Depeche Mode
Album des Jahres: Peter Fox – Stadtaffe (2008)
Künstler National HipHop: Jan Delay
Künstlerin National Schlager: Andrea Berg (wie 2005, wie 2004, wie 2003)
Gruppe National Schlager: Kastelruther Spatzen (wie 2009, wie 2008, wie 2007, wie 2006, wie 2003, wie 2002, wie 2001, wie 2000, wie 1999, wie 1998, wie 1997, wie 1996, wie 1993)
Gruppe National Rock: Rammstein
Gruppe International Rock: Green Day
Nachwuchspreis National: The Baseballs
Nachwuchspreis International: Lady Gaga
Liveband: Silbermond
Video: Sido – Hey Du
Lebenswerk: Peter Maffay
Allen Gewinnern: Herzlichen Glückwunsch!
—–
Link: Echo 2010
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Hehe, was habe ich gelacht, Markus, auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger der geliebten Killers Rezi.
Wem wie mir die hippen Youngsters von The Baseballs bisher sträflicherweise entgangen waren sei hiermit ihr grandioses Pokerface-Cover wärmstens empfohlen. Da zeigen unsere Jungs im direkten Vergleich dem Ami-Pop mal so richtig was eine Harke ist.
Eine super Idee, den Promotext zu nehmen, ich bin amüsiert.
ich muss sagen, spätestens bei den Kastelruther Spatzen hab ich nen Lachflash gehabt. Hahahahahahaaa!
Peter Maffay wie 1994, 1997, 2002.
Silbermond wie 2005, 2007 (auch als liveact).
Sido wie 2005.
Green Day wie 2005.
Rammstanein wie 1998, 1999, 2002, 2005, 2006.
Peter Fox wie 2009.
Irgendwie haben fast alle so ein Teil schon auf dem Klo stehen.
der echo ist allerdings kein kritikerpreis, sondern bildet lediglich die verkaufszahlen ab. lediglich in ein paar wenigen kategorien entscheiden fans oder kritiker.
The Baseballs…da will man gleich sechs Homeruns schlagen.
[...] jeden Musikverrückten nach und fassen kurz zusammen, was im ersten Quartal dieses Jahres neben humoristischen Preisverleihungen intern die Gemüter [...]