Erste Töne des Superduos Blue Water White Death (Jamie Stewart & Jonathan Meiburg)    Flying Lotus spielt mit orchestraler Unterstützung auf    Die Psych-Schrammler Crocodiles verschenken ihre benebelte EP    Mehrfachperspektive: Interpol und The Walkmen wurden für Pitchfork.tv mit 6 Kameras gleichzeitig gefilmt    Hoch die Tatzen: Die nächste Single von Panda Bear kommt im Oktober raus    Neues DFA-Discofutter von Shit Robot und The Crystal Ark    Zum Schlafwandeln: Jacqueline Castels Video zu "Sea Talk" von Zola Jesus    The Walkmen covern R.E.M.s "Driver 8" für die finale Ausgabe von A.V. Undercover    Höchst lesenswertes Tourblog von Titus Andronicus    Leicht verstörend 1: Ein Ausblick auf Fever Rays kommende Europatour    Leicht verstörend 2: Ein latexlastiger Teaser zu No Ages neuem Album    Zwischenfazit: Die besten Bands 2010. In der Version von Stereogum und vom NME

Rezension: Midlake – The Courage of Others

Rezension: Midlake - The Courage of Others

Wenige Bands ließen und lassen sich ernsthaft mit Radiohead vergleichen, und nein, auch Coldplay hatten nie wirklich etwas mit ihnen gemein. Als 2007 jedoch die „Milkmaid Grand Army“-EP der texanischen Band Midlake wiederveröffentlicht wurde, war die Überraschung groß, denn der nuschelige, vibrierende Gesang in Gemeinschaft mit unorthodox und gerne alles andere als „natürlich“ klingenden Instrumenten in einer weiträumigen Soundkathedrale mit bröckelnden Fresken schufen eine leicht paranoide Atmosphäre, deren Schönheit hinter den sieben Songs Outtakes aus der OK Computer-Phase der Oxforder vermuten lassen könnte, die jedoch von einer Band stammen, deren 2006 erschienenes Album „The Trials of Van Occupanther“ eher an Fleetwood Mac erinnerte.

Ein Blick in die Diskographie schafft da ein wenig Klarheit: “Milkmaid Grand Army” ist der Erstling Midlakes, insgesamt erschienen zwischen 2001 und 2006 vier EPs und zwei Alben, wobei der erste Longplayer der Band („Banman and Silvercork”, 2004) sich auf einmal an Grandaddy und den Flaming Lips orientierte. Die anschließende Wendung hin zum 70s-Sound des Albums von 2006 ließe sich aufgrund der stets waltenden Konsequenz und Stiltreue nur leidlich aus dem zwischen den Veröffentlichungen liegenden Zeiträumen erklären, hier wiederum hilft eine Betrachtung der Bandbiografie. So erfährt man nämlich, dass sich die Gruppe bereits 1997 während des Jazzstudiums an der University of North Texas kennenlernte. Die Wandlungsfähigkeit der Band mag also eine theoretische Grundlage in musikalischer Bildung besitzen, wobei auch hier wieder Verwunderung angebracht ist, schließlich gelingt es nur wenigen studierten Musikern, wirklich guten Pop zu spielen. Midlake aber sind eine großartige Band, und ihr Können fand bisher stets in Stücken Niederschlag, deren Qualität über jeden Verdacht des Muckertums erhaben war.

Es bedarf also keiner weiteren großen Erklärung um zu verstehen, warum der nerdige Part der musikinteressierten Welt seit der erstmaligen Ankündigung eines vierten Albums 2008 rätselte, welche Richtung nun eingeschlagen werden würde. Im Juni 2009 äußerste sich Sänger Tim Smith dann in einem Interview wie folgt: „The biggest influence on the new music has been bands like Fairport Convention, Steeleye Span, Jimmie Spheeris, Pentangle, Strawbs, The Incredible String Band, Amazing Blondel, Bread Love and Dreams, Black Sabbath, Sandy Denny, Yellow Autumn, Mellow Candle, John Renbourn, and many others. So I guess we got into more of this British folk thing and a ‘fair maiden’ thing as I call it, but I don’t think we really sound like these bands, though there is more than a hint of it on the new album.“, und tatsächlich, „The Courage Of Others“ ist ein Folkalbum britischer Prägung, sogar die im Zitat erwähnte „maiden“ fehlt nicht.

Anzutreffen ist sie bei „Bring Down“, einer Art Update des Radiohead’schen „Exit Music (For A Film)“, ansonsten bleibt sie dem Geschehen fern, und schon gar nicht werden hier liebevolle Zwiegesänge oder Schreit- und Springtänze vollführt. Wir bewegen uns immer noch im Rahmen der Rockmusik, auch, wenn elektrische Gitarren ebenso wie die vormals gerne von der Band benutzten analogen Synthesizer nunmehr sehr selten Verwendung finden. Dafür darf man sich über massenhaft Akustik-Gitarren und wunderschön virtuos verwobenes Fingerpicking freuen, das einen oftmals mehr als dichten Teppich für meist zweistimmigen Gesang bildet, durch den Texte vorgetragen werden, die mit ihrem starken Hang zur Naturlyrik hervorragend zum gelungen Flötengebrauch bei zahlreichen Stücken passen. Einige Menschen nennen so etwas sicherlich Prog-Folk, und vielleicht liegen sie da nicht einmal falsch, denn sämtliche elf Lieder sind ein gutes Stück von dem entfernt, was man in Sachen aktuellem Folk von Bands wie Fleet Foxes oder den Bowerbirds geboten bekommt. Der stilistisch homogene und sehr zurückhaltende Charakter des Albums scheint dem Quintett ein ernsthaftes Anliegen gewesen zu sein und gewinnt seinen Reiz durch ein wunderbar verästeltes Zusammenspiel sämtlicher Instrumente und eine geradezu frostige Leichtigkeit und Frische, die gar nicht erst den Gedanken aufkommen lässt, man habe es hier mir trachtentragenden Romantikern zu tun, die irgendwelche Abenteuer erleben wollen oder zu erleben glauben, wenn sie sich einem idealisierten Bild der vormodernen Epochen hingeben. Auch sind Midlake eine Band aus Texas, und die Geschichte der amerikanischen SiedlerInnen, deren zivilisatorischer Vorteil ein theoretischer war, solange die Natur der neu erschlossenen Gebiete noch nicht kultiviert worden war und die somit Jahreszeiten und Dunkelheit eine Macht in ihrem Leben einräumen mussten, die auf “The Trials Of Van Occupanther” alles durchdrang, ist auch auf „The Courage Of Others“ noch präsent. Europäische Bands, die sich auf Folktraditionen beziehen, erhalten ihren Stoff eher aus dem mythischen Bereich, schließlich kennen sie die Natur in erster Linie als schmückendes Beiwerk ihrer Lebens, dessen Einsamkeit keine tatsächliche, sondern empfundene ist und deren Bilder und Metaphern eine mehr oder minder berechtigte Tradition besitzen, wobei die Motive wenigstens bis zur Epoche der unseligen Romantik oder das 19. Jahrhundert zurückreichen.

Midlake aber entziehen sich Western und Country und somit der Folklore des Staates, in dem sie leben und gebrauchen künstlerische Mittel, die aus Europa stammen, wovon Text und Musik unwahrscheinlich profitieren, denn beide gewinnen dadurch etwas, was bei Folkmusik meist keine Rolle spielt und sogar vermieden werden soll: einen festen Bezug zur Gegenwart, eine Identität, die von den Vortragenden offensichtlich nicht zu trennen ist, da sie mit der Tradition brechen. Wenn man möchte, könnte man „The Courage Of Others“ also auch als unbewussten Seitenhieb auf eine konservative Haltung innerhalb der Popmusik betrachten, die an das „Originale“ und „Ursprüngliche” glaubt, eine Interpretation, die vielleicht etwas hanebüchen anmuten mag, aber veranschaulichen soll, wie anregend dieses etwas schwermütige und durchaus ernsthafte Album sein kann, auf dem Popmusik als das präsentiert wird, was sie tatsächlich ist: eine Kunstform.

Wertung: 83

Label: Cooperative Music

Referenzen: Fleetwood Mac, Fairport Convention, Steeleye Span, Pentangle, The Incredible String Band, Jethro Tull, Amazing Blondel

Links: Homepage / Myspace

VÖ: 29. 01. 2010

6 Kommentare zu “Rezension: Midlake – The Courage of Others”

  1. Sven sagt:

    Da bin ich ja mal mehr als gespannt. Die “… Van Occupanther” befand ich schon für viel besser als ihr Ruf. Und hoffentlich gibt es da dann auch eine Tour.

  2. Lennart sagt:

    oh, es gibt tatsächlich eine tour… ich bin schon ganz aufgeregt (-:

    03.02.2010 Koeln
    04.02.2010 Hamburg
    09.02.2010 Berlin-Kreuzberg

  3. Pascal Weiß sagt:

    In Köln wäre ich dabei. Noch wer?

  4. Lennart sagt:

    ich bin in hamburg am start.

  5. Oli sagt:

    Ich werde mir Midlake wohl am 07.02. in Stockholm im Debaser ansehen. Mal schauen, ob die Zeit auch noch reicht, um Japandroids einen Tag vorher an gleicher Stelle zu sehen.

  6. Sven sagt:

    Aach, das ist doch Mist! Köln wäre da auch meine Wahl, aber Klausur am nächsten Tag. Es wird nicht gehen. :-(

Einen Kommentar hinterlassen

Rezensionen
Comeback Kid - Symptoms + Cures
Comeback Kid - Symptoms + Cures

Comeback Kid - Symptoms + Cures

Referenzen: Have Heart, Terror, The Ghost Inside, Rise Against, Give Up The Ghost, American Nightmare
The Thermals - Personal Life
The Thermals - Personal Life

The Thermals - Personal Life

Referenzen: Hutch And Kathy, Oxford Collapse, Titus Andronicus, Beat Happening, Guided By Voices, Modern Lovers, Pavement, Les Savy Fav, Spoon, The Hold Steady, Japandroids
Les Savy Fav - Root For Ruin
Les Savy Fav - Root For Ruin

Les Savy Fav - Root For Ruin

Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Stella - Fukui
Stella - Fukui

Stella - Fukui

Referenzen: Battles, Mouse On Mars, Pantha du Prince, efdemin, Four Tet, Kraftwerk, Neu!, Cluster, Von Spar, Fujiya & Miyagi
Oriol - Night And Day
Oriol - Night And Day

Oriol - Night And Day

Referenzen: Funkadelic, Kruder & Dorfmeister, Derrick May, Alex Cortiz, Slope, Ralph Myerz, Kyle Hall, Plej, Sepalcure, NuJazz, Cafe Del Mar
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP
Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP

Antony & The Johnsons - Thank You For Your Love EP

Referenzen: Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon, Rufus Wainwright, Klaus Nomi, Nina Simone, Bob Dylan, John Lennon
Women - Public Strain
Women - Public Strain

Women - Public Strain

Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
Eels - Tomorrow Morning
Eels - Tomorrow Morning

Eels - Tomorrow Morning

Referenzen: E, Beck, Sparklehorse, dEUS, Gomez, Badly Drawn Boy, Ween, Elliott Smith
The Books - The Way Out
The Books - The Way Out

The Books - The Way Out

Referenzen: Four Tet, Years, Aphex Twin, The Avalanches, Max Tundra
Sky Larkin - Kaleide
Sky Larkin - Kaleide

Sky Larkin - Kaleide

Referenzen: The Breeders, Oxford Collapse, Sleater-Kinney, Blood Red Shoes, Pretty Girls Make Graves
Eric Copeland - Strange Days
Eric Copeland - Strange Days

Eric Copeland - Strange Days

Referenzen: Black Dice, Terrestrial Tones, James Ferraro, The Skaters, Excepter, Sun Araw
Arcade Fire - The Suburbs
Arcade Fire - The Suburbs

Arcade Fire - The Suburbs

Referenzen: The National, The Antlers, The Middle East, Alcoholic Faith Mission, The Decemberists, Modest Mouse
Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?
Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?

Jacob Faurholt - Are You In The Mood For Love?

Referenzen: Adrian Crowley, M. Ward, Nick Cave, Sweetie Pie Wilbur, Bright Eyes
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Referenzen: Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T
Emeralds - Does It Look Like I'm Here?
Emeralds - Does It Look Like I'm Here?

Emeralds - Does It Look Like I'm Here?

Referenzen: Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Tangerine Dream, Brian Eno, Oneohtrix Point Never, Klaus Schulze, Manuel Göttsching, Tangerine Dream, Brian Eno, Oneohtrix Point Never
Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul
Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul

Dangermouse & Sparklehorse - Dark Night Of The Soul

Referenzen: The Flaming Lips, Mercury Rev, The Delgados, Scott Walker, Grandaddy, Broken Bells, Soulsavers
 - White Magic
 - White Magic

- White Magic

Referenzen: The Tough Alliance, The Radio Dept., Passion Pit, Delorean, jj
Mount Kimbie - Crooks & Lovers
Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Referenzen: James Blake, Scuba, Burial, Joy Orbison, Echospace, Clubroot, Digital Mystikz, Aphex Twin, Warp, Type
Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises
Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises

Sun Kil Moon - Admiral Fell Promises

Referenzen: Mark Kozelek, Red House Painters, Nick Drake, Damien Jurado, James Yorkston, Great Lake Swimmers, Jason Molina
M.I.A. - /\/\/\Y/\
M.I.A. - /\/\/\Y/\

M.I.A. - /\/\/\Y/\

Referenzen: Santigold, Sleigh Bells, Amanda Blank, Rye Rye, Crystal Castles, Rusko, Switch
Wavves - King Of The Beach
Wavves - King Of The Beach

Wavves - King Of The Beach

Referenzen: The Thermals, Japandroids, The Drums, No Age, Best Coast, Times New Viking, Animal Collective, Abe Vigoda, Magnetic Fields
The Roots - How I Got Over
The Roots - How I Got Over

The Roots - How I Got Over

Referenzen: Black Star, Mos Def, Talib Kweli, Ourkast, Erykah Badu
Parlovr - Parlovr
Parlovr - Parlovr

Parlovr - Parlovr

Referenzen: Triclops!, Wolf Parade, Modest Mouse, Vampire Weekend, Arcade Fire
Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty
Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty

Big Boi - Luscious left foot: The son of Chico Dusty

Referenzen: Outkast, Jay-Z, The Roots, Common, Janelle Monáe, George Clinton, B.o.B.
Stars - The Five Ghosts
Stars - The Five Ghosts

Stars - The Five Ghosts

Referenzen: Rilo Kiley, The New Pornographers, Metric, The Weakerthans, Death Cab for Cutie, Prefab Sprout, The Cardigans
Wolf Parade - EXPO 86
Wolf Parade - EXPO 86

Wolf Parade - EXPO 86

Referenzen: Handsome Furs, Sunset Rubdown, Moonface, Atlas Strategic, Swan Lake
Nina Nastasia - Outlaster
Nina Nastasia - Outlaster

Nina Nastasia - Outlaster

Referenzen: Cat Power, Joanna Newsom, Anni Rossi, Bonnie "Prince" Billie, Scout Niblett, Elliott Smith, Smog, Nick Drake
Bear In Heaven - Beast Rest Forth Mouth
Bear In Heaven - Beast Rest Forth Mouth

Bear In Heaven - Beast Rest Forth Mouth

Referenzen: The Dodos, Yeasayer, Here We Go Magic, Caribou, Memory Tapes, Oh No Ono, Ariel Pink`s Haunted Graffiti
Plattenelite
Les Savy Fav - Root For Ruin
Les Savy Fav - Root For Ruin

Les Savy Fav - Root For Ruin

Referenzen: McLusky, Gang Of Four, The Thermals, Future Of The Left, Cursive, Pixies, The Hold Steady
Women - Public Strain
Women - Public Strain

Women - Public Strain

Referenzen: Deerhunter, Times New Viking, No Age, Crystal Stilts, Liars, Deerhoof
Arcade Fire - The Suburbs
Arcade Fire - The Suburbs

Arcade Fire - The Suburbs

Referenzen: The National, The Antlers, The Middle East, Alcoholic Faith Mission, The Decemberists, Modest Mouse
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks
Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Plan B - The Defamation Of Strickland Banks

Referenzen: Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T, Daniel Merriweather, Amy Winehouse, Duffy, Marvin Gaye, Stevie Wonder, Charles & Eddie, Jamie T
Mount Kimbie - Crooks & Lovers
Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Referenzen: James Blake, Scuba, Burial, Joy Orbison, Echospace, Clubroot, Digital Mystikz, Aphex Twin, Warp, Type
Wolf Parade - EXPO 86
Wolf Parade - EXPO 86

Wolf Parade - EXPO 86

Referenzen: Handsome Furs, Sunset Rubdown, Moonface, Atlas Strategic, Swan Lake
Nina Nastasia - Outlaster
Nina Nastasia - Outlaster

Nina Nastasia - Outlaster

Referenzen: Cat Power, Joanna Newsom, Anni Rossi, Bonnie "Prince" Billie, Scout Niblett, Elliott Smith, Smog, Nick Drake
Menomena - Mines
Menomena - Mines

Menomena - Mines

Referenzen: Ramona Falls, Lackthereof, TV On The Radio, Bear In Heaven, Blitzen Trapper, Pavement, Broken Social Scene, Man Man, Wolf Parade
Oneohtrix Point Never - Returnal
Oneohtrix Point Never - Returnal

Oneohtrix Point Never - Returnal

Referenzen: Emeralds, Klaus Schulze, James Ferraro, Michael Bundt, Stellar Om Source
Justin Grounds - The Dissolving
Justin Grounds - The Dissolving

Justin Grounds - The Dissolving

Referenzen: Thom Yorke, Radiohead, Owen Pallett, Patrick Watson, CocoRosie