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Die Präsenz von Shoegaze-Einflüssen in aktuellen Independent-Veröffentlichungen ist längst nicht mehr zu übersehen. Ob Deerhunter, die die britische Bewegung der 80er Jahre mit Ambient-, Krautrock- oder Psychedelicelementen anreichern, die deutlich düsteren A Place To Bury Strangers oder aber auch die letztes Jahr mit reichlich Lob versehenen M83, all diese Bands eint die Vorliebe für die traditionellen Shoegaze-Elemente. So wird sicherlich der ein oder andere behaupten, The Pains Of Being Pure At Heart setzten sich ins gemachte Nest und versuchten mit ihrem am 03. Februar erscheinenden Debüt als Trittbrettfahrer von den jüngsten Erfolgen der oben aufgeführten Bands zu profitieren. Weit gefehlt. Hier wird ein komplett anderer Weg eingeschlagen. Statt experimentellen Ansätzen konzentriert sich dieser Vierer eher auf unwiderstehliche, scheinbar mühelos aus dem Ärmel geschüttelten Melodien, die gepaart mit den wunderbar harmonierenden Stimmen von Kip und Peggy schon von Beginn an für ein entspanntes Wohlgefühl sorgen. Das Wechselspiel zwischen reifer Nachdenklichkeit, steter Verträumtheit und jugendlicher Unbekümmertheit mit dem unbändigen Drang nach vorn sorgt dann letztendlich dafür, dass Songs wie „Come Saturday“, „Young Adult Friction“ oder aber auch „Everything With You“ auf der Tanzfläche genauso gut funktionieren dürften wie als Trost spendende Begleiter für Alleingelassene. Keep it a try, Ihr könnt nur gewinnen;)

7 Kommentare zu “Empfehlung: The Pains Of Being Pure At Heart”

  1. Uli sagt:

    Das Album soll am 27. Februar in Deutschland erscheinen, hoffentlich findet es damit auch mal von der hiesigen Presse Beachtung.

  2. Herr Fucks sagt:

    yarr!

  3. Pascal sagt:

    @Uli: Wenn das mit dem Deutschland-VÖ wirklich stimmt, freut es mich ungemein. Weißt Du, über welches Label?

    Wirklich ne überaus tolle Platte, dürfte einiges an Aufsehen erregen.

  4. Uli sagt:

    @Pascal: Ich hab das Datum von der Webseite von Cargo Records, die vertreiben die britische Veröffentlichung auf Fortuna Pop.

  5. Bastian sagt:

    schönes album. schlägt im direkten vergleich die asobi seksu.

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