WoodsAt Echo Lake |
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Einem größeren Publikum dürften Woods aus New York erst seit ihrer letztjährigen Großtat „Songs of Shame“ bekannt sein. Mit einer fein austarierten Mischung aus schleppendem Folkrock und simplem Indie-Pop hat die Band maßgeblichen Anteil an dem Lo-Fi-Trend – nicht zuletzt durch Woodsist, dem Label des Sängers Jeremy Earl, das zahlreiche aufstrebende Szenebands wie Real Estate, Blank Dogs, Ganglians, Moon Duo oder Crystal Stilts beherbergt. Ihr inzwischen fünftes Studioalbum „At Echo Lake“ soll Woods nun in der amerikanischen Musiklandschaft etablieren, obwohl im Vergleich zum Vorgänger durchaus einige Koordinaten verschoben wurden. |
Real EstateReal Estate |
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Was für Musik soll man schon machen, wenn die Sommertage geprägt sind von New Jerseys nicht enden wollender Küste, den Stränden und dem speziellen Vibe im Osten des „Garden States“? Die konsequenteste Lösung ist es, das Hitzeflimmern mit Hilfe des Tremolos in ein akustisches Flimmern zu verwandeln. Oder man übersetzt das regelmäßige Rauschen der Brandung in gelassene, repetitive Arrangements. Wenn das auch noch nicht reicht, passt man seine Klangästhetik einfach der des leiernden Tapes aus dem Handschuhfach des alten Mustangs an, mit dem man die verschlungenen Straßen entlang des Meeres erkundet hat. |
WoodsSongs Of Shame |
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Freakfolk ist tot, Antifolk sowieso. Gut so, denn mit solch abgedroschenen Kategorien könnte man dem, was hier veranstaltet wird doch eh niemals gerecht werden. Zwar tragen Jeremy Earl und Jarvis Taveniere den obligatorischen Wald sogar im Bandnamen und auch an der nötigen Versponnenheit mangelt es den beiden nicht, Räucherstäbchen, Stirnbänder und ähnliche Ungehörigkeiten kann man […] |




