StarsNo One Is Lost |
|
Glamouröse Momente, die zählen: Das siebte Album des Montrealer Quintetts feiert das Leben im Nachtleben. |
StarsThe North |
|
Und ewig funkelt die Liebe: Das kanadische Quintett hängt auf seinem sechsten Album noch stärker am Synthsound. |
StarsThe Five Ghosts |
|
Torquil Campbell, Amy Millan und Co. sind nun auch schon Mitte 30, aber sie werden auf ewig jugendlich bleiben. Sie wissen bestens Bescheid über die Herzensangelegenheiten des Lebens, sind abgeklärt und weise, aber sie haben nicht vergessen, wie es sich anfühlt ein Teenager zu sein, der an gebrochenem Herzen leidet. Die kleinen Momente des Lebens reichen ihnen seit jeher aus, um große Luftschlösser damit zu bauen. Das brechende Herz wird so lange zum poetischen, schicksalhaften Ereignis aufgebauscht, bis daraus ein bittersüßer, triumphaler Kino-Höhepunkt geworden ist. Auf „The Five Ghosts“, ihrem mittlerweile fünften Studioalbum, legen die Kanadier mal eine Pause ein, Songs für dich und mich und den Kinofilm unseres Lebens zu schreiben. Stattdessen haben sie eine Songsammlung zusammen geklöppelt, die vortrefflich geeignet ist, um das Leben von Grey’s Anatomy-Charakteren zu beschallen – lau, oberflächlich und schnell wieder vergessen. |
Broken Social SceneForgiveness Rock Record |
|
Die Wogen haben sich geglättet und kaum jemand spricht heute noch von der „Canadian Invasion“ getauften Welle an Indiebands, die gegen Mitte des letzten Jahrzehnts von den Zentren Montreal und Toronto aus zunächst Amerika und dann auch Europa in Euphorie versetzte. Broken Social Scene […] |
Alcoholic Faith MissionLet This Be The Last Night We Care |
|
Es fällt schwer über dieses Album zu schreiben, ohne dabei Alcoholic Faith Missions letzjähriges Überraschungsalbum „421th Wythe Avenue“ und die dazugehörigen Konzerte zu erwähnen. Während mich letztere in ihrer von jeglichem Gepose befreiten Herzlichkeit sofort übermannten und seit langer Zeit mal wieder klarstellten, dass modernes Hippietum in seiner positivsten Auslegung soviel mehr meinen kann, als bloß Fusselbärte und neonbunte Gesichtsbemalung, mauserte sich ersteres nämlich erst im Laufe der Zeit und mit Blick auf die so langsam Staub ansetztende Plattenhülle direkt neben dem Player (bzw. die lastfm-Langzeitstatistik) zum echten […] |




