Damien JuradoMaraqopa |
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Auf seinem neuen, mitunter opulent inszenierten Werk erweist sich Jurado als ein begnadeter Sammler von Stimmungen. |
Reib (X): Chrome Maxima & andere Raffinessen fürs erste Date |
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Zehnte Folge: Mit Nick Drake und fundierten Tipps für das nächste Date. Garantiert. |
Sun Kil MoonAdmiral Fell Promises |
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Der Soundtrack für diese heißen und schwülen Sommernächte kommt sicherlich nicht von Sun Kil Moon. Das ist eher was für den Herbst, könnte man jetzt angesichts der ersten Töne und Klänge von „Admiral Fell Promises“ denken und das konnten die ja schon immer (und die Vorgänger „Red House Painters“ nicht minder), solche herbst- und winterliche Alben mit unglaublich ausgedehnten Liedern, die sich ins Unendliche verlängern und immer wieder mit neuer Spannung vor sich her mäandern. |
Nina NastasiaOutlaster |
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Dass Nina Nastasia mittlerweile von Hollywood nach New York gezogen ist, rückt das Bild, das man als beständiger Hörer und Bewunderer ihrer Lieder bekommen haben mag, ein wenig gerader. Denn nichts läge den oft spröden und meist freudlosen Kompositionen dieser Frau ferner, als der Gedanke an Palmen, Prachtboulevards und rote Teppiche. |
Perfume GeniusLearning |
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Die attraktive und offene Erscheinung des 26-jährigen Mike Handreas a.k.a. Perfume Genius aus Seattle mag nicht den Eindruck erwecken, er gehöre in die Riege der sensiblen Trauerklöße um Elliott Smith, die mit brüchiger Stimme herzerweichend ihre Leiden besingen, doch auch hier haben wir es mit einem jungen Mann zu tun, der einen Kampf gegen seine inneren Dämonen führt und diese Schlacht auf den zehn vorliegenden Demos seines Debüts „Learning“ festhält. Entsprechend intim wird das Album, während es sich auch eine gewisse verschleiernde Kryptik bewahrt. |
Sam AmidonI See The Sign |
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Sam Amidon hat sich sicherlich eine ganze Menge Geschichten am Kamin- und Lagerfeuer vorlesen lassen, wie sonst wäre seine schon fast kindlich-naive aber dennoch immer zwingende Beschäftigung mit Volksweisen aus lang vergangener amerikanischer Vorzeit zu erklären. Darauf aufbauend hat sich der Junge mit dem Lausbubengesicht und dem viel zu großen Cowboyhut auf fünf Alben dem musikalischen Erbe der Generation seiner Väter und Großväter gewidmet. Auch auf dem aktuellen „I See The Sign“ gelingt es ihm, Tradition und Moderne so zu verweben, dass die strategisch geschickt platzierten Brüche Reizpunkte setzen, aber dennoch den ruhigen Fluss des Gesamtwerkes nicht unterbrechen. |
Gil Scott-HeronI'm New Here |
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Wer weiß warum, aber Großstädte bei Nacht erzeugen eine ganz bestimmte Atmosphäre. Die hat wenig mit dem Trubel des Tages zuvor zu tun. Wie ein Nebel legt sie sich um die Häuser und in die Straßen. Das ist kein neues Phänomen. Hundert Jahre nach dem Expressionismus scheinen sich das Bild und die Schlechtigkeit der Menschenansammlungen nur noch in verregneten, dunklen Nächten abzuspielen. Erstaunlich ist dabei, dass es immer wieder neue Facetten in dieser Grundstimmung gibt. Gil Scott-Heron schafft mit „I’m New Here“ nun eine weitere dunkle Gasse, die doch keiner anderen gleicht […] |
BibioAmbivalence Avenue |
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„Regen von oben, Regen von der Seite, Regen von unten.“ Schon der noch junge Stephen James Wilkinson ist von einem besonderen Verhältnis zur Natur geprägt, der Klang der fallenden Tropfen erzeugt ein solch beruhigendes Wohlgefühl, dass er fortan den Drang verspürt, diese Klänge als Samples aufzuzeichnen; immer auf der Suche nach dem ultimativen Guss sozusagen. Da das fortwährende Plätschern bei anhaltender […] |









