The RootsHow I Got Over |
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2010 darf jetzt schon als einer der besten Jahrgänge der Urban Music in die Geschichtsbücher eingetragen werden. Erykah Badu, Drake, Janelle Monáe, Flying Lotus und Big Boi haben bereits großartige Alben abgeliefert, The Roots aus Philadelphia setzen dem nun mit ihrem neunten Album „How I Got Over“ die vorläufige Krone auf. |
BlakRocBlakRoc |
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Kreuzungen von Rap und Rock gehörten trotz Beastie Boys ja doch eher zu den vielen großen Unsitten der Neunziger. Albern gekleidete, gerade erst dem Highschoollosertum entwachsene Vorstadthools einigten sich damals unter dem Deckmantel von Wortkreationen wie Crossover oder dem unsäglichen Nu Metal auf Samenstau und Eierschaukeln als einzig repräsentative Gemeinsamkeiten beider Welten. Umso spannender könnte es angesichts dessen werden, wenn sich die Black Keys, ihres Zeichens die derzeit formidabelsten Vertreter des altehrwürdigen Zwei-Mann-Bluesrocks, mit zahlreichen alten Heroen aus deutlich besseren Zeiten des Hip Hop zusammentun, um sich gemeinsam darauf zu besinnen, dass man ja doch irgendwie die selben Ursprünge hat, die damals vor Urzeiten aus den Sümpfen des Missisippi-Delta […] |
Oll‘ Hip-Hop Hasen |
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Unfair, wenn in dem Alter um die 40 schon Sprüche kommen von wegen „Alte Hasen im Geschäft“, aber Mos Def und Raekwon wissen natürlich Bescheid, waren beide doch für gewisse Meilensteine im Hip-Hop-Geschäft verantwortlich, die aber schon etwas älteren Datums sind. Der jüngere Output beider ging an manchen Stellen eher unter, obwohl es sich dabei um zwei durchaus reizvolle Werke handelt. Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Dem einen sind die Konventionen des Genres vollkommen fern und der andere erfüllt sie dafür umso mehr mit vollem Ernst. |



