Dirty BeachesBadlands |
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Schluss mit Sonnenstrand: Dirty Beaches schmiert kaputte Dunkeltöne über Rock’N’Roll-Nostalgie . |
Labelportrait: Amdiscs – Futures Reserve Label |
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Wohin man blickt: Nischen. Eifrig besetzt von Enthusiasten und Unverbesserlichen, von Traumtänzern und Idealisten. Rado und seine Freunde haben ihren Platz an einem Ort gefunden, der noch reichlich unbesetzte Nischen zur Verfügung hat: Prag. Mit Amdiscs hat der Labelbetreiber dort eine vielseitige Plattform geschaffen, die Musikern aus aller Welt […] |
WomenPublic Strain |
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Als vor zwei Jahren das selbstbetitelte Album der kanadischen Band Women erschien, war das Staunen groß. Keine Singles, keine Demos – nur zehn Songs, die en passant zwischen den unzähligen Nischen der musikalischen DIY-Kultur oszillierten. Das schleppend-klingelnde Pop-Kleinod „Black Rice“ schaffte es im gleichen Jahr immerhin auf Platz 25 der Pitchfork-Lieblingssongs. Ein gewisser Erwartungsdruck wäre […] |
Real EstateReal Estate |
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Was für Musik soll man schon machen, wenn die Sommertage geprägt sind von New Jerseys nicht enden wollender Küste, den Stränden und dem speziellen Vibe im Osten des „Garden States“? Die konsequenteste Lösung ist es, das Hitzeflimmern mit Hilfe des Tremolos in ein akustisches Flimmern zu verwandeln. Oder man übersetzt das regelmäßige Rauschen der Brandung in gelassene, repetitive Arrangements. Wenn das auch noch nicht reicht, passt man seine Klangästhetik einfach der des leiernden Tapes aus dem Handschuhfach des alten Mustangs an, mit dem man die verschlungenen Straßen entlang des Meeres erkundet hat. |
The Mountain Goats werden biblisch |
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Schenkt man der Fanseite themountaingoats.net Glauben, sind es ganz genau 525 Songs, die John Darnielle und seine wechselnden Partner seit 1991 unter eben diesem Namen veröffentlicht haben sollen. Eine mehr als beachtliche Menge, die aber bei einem konstanten Output von mindestens einem Album pro Jahr plus ungezählter EPs und Compilationbeiträge nur wenig verwundert […] |
Zola JesusThe Spoils |
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Robotisch schaufelt eine Drum Machine durch ein zähes Meer aus dröhnenden Wellen. Über dunkelgrauen Nebelwolken erklingt erst ein hohes Heulen, dann steigt sie unheilverkündend herab, die mächtig hallende Stimme von Zola Jesus. Auf ihrem ersten Album singt die 19jährige Nika Roza Danilova mühelos gegen einen wahren Orkan aus Lärm und in Lärm gekleidete Melodien an den sie selber geschaffen hat, es ist eines der spannendsten Werke in der aktuellen Masse von Soloproduktionen aus dem amerikanischen Untergrund […] |
Times New VikingBorn Again Revisited |
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Mal wieder Zeit für die Erste Person. Von allen Lo-Fi-Rabauken der letzten Jahre waren mir Times New Viking eigentlich immer die liebsten, da das Geschrammel und die Anti-Produktion hier nie zum modischen Selbstzweck verkamen, sondern in Kombination mit diesem unfehlbaren Gespür für euphorische Melodien ein Gefühl erzeugten, wie ich es sonst eigentlich nur von alten […] |
WoodsSongs Of Shame |
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Freakfolk ist tot, Antifolk sowieso. Gut so, denn mit solch abgedroschenen Kategorien könnte man dem, was hier veranstaltet wird doch eh niemals gerecht werden. Zwar tragen Jeremy Earl und Jarvis Taveniere den obligatorischen Wald sogar im Bandnamen und auch an der nötigen Versponnenheit mangelt es den beiden nicht, Räucherstäbchen, Stirnbänder und ähnliche Ungehörigkeiten kann man […] |
News: Schon wieder die Vivian Girls |
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Schnell, schnell, denn die hier haben wirklich keine Zeit. Nach dem über In The Red zum kleinen Überraschungserfolg avancierten Debütalbum im letzten Jahr und der diesjährigen Europatour legen die Vivian Girls nun abermals nach und schicken sich damit an, endgültig zu einer der meisterwähnten Bands hier bei auftouren aufzusteigen. Dass dabei quasi in voller Fahrt […] |










