RobynBody Talk Pt.1 |
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„I’m always going to feel like this person on the outside looking in”, erklärte Robyn kürzlich in einem Interview mit Popjustice. Das Bild der rebellischen Außenseiterin mit einem schizophrenen Verhältnis zum Mainstream und dem unbedingten Willen etablierter Routine Widerstand zu leisten, zieht sich wie ein roter Faden durch ihr fünf Jahre altes Emanzipations-Album „Robyn“ bis hin zu ihrer neusten Schöpfung „Body Talk Pt. 1“. Damals spuckte sie mit spitzer Zunge dem Hörer und der Musikindustrie Kampfansagen wie „I will run you down like a marathon“, „I press trigger, I don’t press people button“ oder „you can’t handle me” entgegen, heute ist sie die „scientifically advanced hot mama“ oder gleich die „Dancehall Queen“, die „play me some kind of new sound, something true and sincere“ oder „don’t fucking tell me what to do” fordert. |
Janelle MonáeThe ArchAndroid |
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Wir vermuten: P. Diddy hat zwischen Shopping-Touren, Fashion Shows und Restauranteröffnungen doch noch mal Zeit gefunden, sich mit Musik zu beschäftigen und einen Blick in den Backkatalog seiner Bad Boy Records zu werfen und entsetzt festgestellt, dass es jetzt doch mal allerhöchste Zeit wird, ein qualitativ hochwertiges Produkt zwischen all die R’n’B-Heulbojen, minderbegabten MCs und selbst zusammen gebauten MTV-Retortenbands zu schleusen, um den Fortbestand seines Labels weiterhin zu rechtfertigen, denn bis in alle Ewigkeit den alten Notorious-B.I.G.-Kram neu aufzulegen, kann’s ja nun auch nicht sein. Praktischerweise hat einer seiner Helfershelfer bereits eine gewisse, vielversprechende Dame namens Janelle Monáe im Zuge ihrer EP „Metropolis: Suite I (The Chase)“ unter Vertrag genommen. Möge die doch nun mal zeigen, was sie so auf Albumlänge zu bieten hat. Und das tut sie, veröffentlicht mit „The ArchAndroid“ vielleicht nicht ganz das ambitionierteste Debütalbum, das die Welt je gesehen, aber doch mindestens das ambitionierteste Debüt, das der R’n’B je gesehen hat. |



