FeistMetals |
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Sittsamkeit statt Verspieltheit, Gefälligkeit statt Wagemut – und trotzdem gut. Das neue Werk von Feist. |
Jamie LidellCompass |
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Jamie Lidell, der Fuchs, die Rampensau, der Wunderknabe, der Sexy Motherf****r. Nach seinem letzten Album „Jim“ kamen doch tatsächlich vereinzelt Anschuldigungen auf, er wäre zu konservativ geworden, versuche jetzt nur noch mit anachronistischem Retrosound seinen persönlichen Anteil am grassierenden Soulrevival um Amy Winehouse und Konsorten abzuschöpfen. |
White HinterlandKairos |
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„Kairos“? Da bemühen wir doch einmal fix die Suchmaschine: „Vom Bildhauer Lysippos wird Kairos als blühender Jüngling mit geflügelten Schuhen dargestellt, dem eine Haarlocke in die Stirn fällt, während er am Hinterkopf nur spärliche Anzeichen von Haarwuchs erkennen lässt.“, das sagt Wikipedia, und obwohl über dem Eintrag ein Vermerk vor fehlenden Belegen warnt wollen wir heute einmal nicht so kleinlich sein, schließlich passt das alles viel zu gut. |
Regina SpektorFar |
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Talent hat sie, ohne Zweifel. Klare, ausdrucksstarke Stimme und ein Klavierspiel, das zeigt wie lohnenswert eine klassische Ausbildung von klein auf doch manchmal sein kann. Trotzdem stellt sich beim Hören von „Far“, dem neuen Album Regina Spektors, einmal mehr die entscheidende Frage, wieviel bloßes Handwerk und Konservativismus Musik im allgemeinen verträgt und ob „gut“ und […] |
Review: Diverse – Dark Was The Night (2009) |
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Charity-Sampler müffeln vor Gutmenschentum, vor Bono’scher Profilierungssucht und doppelbödigem Kalkül. Wenn Bands oder Prominente sich für ein Landminenverbot, bessere Gesundheits-Infrastrukturen in Namibia oder die Co²-Ausstoßregulierungen einsetzen, dann sind die gewonnenen medialen Stoßzeiten, die 15-Minuten-Ruhm der Katastrophe, ein wichtiger Beitrag zu Nachrichtenpolitik. Eine Angelina in Afrika macht nicht nur überhaupt auf Missstände aufmerksam, sondern lockert auch […] |




