Rezension: ceo – White Magic |
|
Im Winter kommt man mit dem gefühlten Wissen aus dem Bett, dass der Tag nach der Arbeit schon so gut wie gelaufen ist. Im Sommer ist das ganz anders. T-Shirt, kurze Hose und die Sonne im Nacken. So schnell lässt sich dort kein Wässerchen trüben. Ein Klischee, auf das viele Bands abzielen, aber welches nur von wenigen so gekonnt umgesetzt wird wie vom Schweden Eric Berglund, der sich hinter ceo verbirgt. |
DeloreanSubiza |
|
Spanien ist musikalisches Entwicklungsland. Da ist es schön, dass wenigstens der Vierer Delorean im internationalen Indiepopkosmos ein wenig Anerkennung erfährt. Unser AUFTOUREN-Picasso erklärt euch in einer gezeichneten Rezension, wie ihr neues Album klingt… |
MP3-Alarm II |
|
Wir haben für euch einfach mal nachgezählt: Es gibt da draußen, in den riesigen Weiten des Interwebs, genau 1.245.653 ernstzunehmende Musikblogs. Und viele davon speisen ihre Leserinnen und Leser nebst kurzen Informationen auch mit digitalem Klangfutter in MP3-Häppchenform. Dass das nicht immer kriminell ist, sollte sich dank Seiten wie Tonspion längst rumgesprochen haben. Tonspion trifft […] |
The Ruby Suns / GeographerFight Softly / Animal Shapes EP |
|
Die irrwitzigen Tropical-Schnipseleien von El Guincho kamen Ende 2007 etwas zu früh: Erst im letzten Jahr wuchs sich karibisches Flair zu einem Trend aus, den besonders die amerikanischen Weird-Folk-Künstler etablierten. Im Frühling 2010 starten deren Epigonen eine neuerliche Veröffentlichungswelle. Grund genug für ein kleines Multivitamin-Spezial |
Dinosaur Feathers / Tanlines Fantasy Memorial / Settings EP |
|
Manchmal hat man das Gefühl, die Konsumindustrie verfolgt einen cleveren Masterplan. Im Sommer 2009 schien die Modewelt so farbenfroh wie zuletzt irgendwann in den 90ern. Überall sah man bunte T-Shirts in grün, gelb, orange, rot, blau, türkis und violett. Passend dazu wirbelte das Animal Collective mit „Summer Clothes“ durch den Raum und versprühte ein tropisches Aroma, das viele weitere Indiebands zum Anlass nahmen, ebenso fruchtige Klänge zu veröffentlichen. Der Rhythmus war wieder wichtig geworden, das kosmopolitische Flair ebenso und so gab es zuhauf eine Renaissance von Steeldrums und geloopten Afrobeat-Samples, die sich nur allzu gut in eine Umgebung des amerikanischen Indie einfügten. In diesen Tagen schwappt eine zweite Welle heran, die zwischen Weird Folk und eine globalem Kulturraum hin- und herpendelt und dabei eine angesagte Mischung braut, die sommerlich, exotisch und beschwingt zugleich agiert. Wir stellen euch einige ausgesuchte Platten vor: […] |






