Perfume GeniusLearning |
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Die attraktive und offene Erscheinung des 26-jährigen Mike Handreas a.k.a. Perfume Genius aus Seattle mag nicht den Eindruck erwecken, er gehöre in die Riege der sensiblen Trauerklöße um Elliott Smith, die mit brüchiger Stimme herzerweichend ihre Leiden besingen, doch auch hier haben wir es mit einem jungen Mann zu tun, der einen Kampf gegen seine inneren Dämonen führt und diese Schlacht auf den zehn vorliegenden Demos seines Debüts „Learning“ festhält. Entsprechend intim wird das Album, während es sich auch eine gewisse verschleiernde Kryptik bewahrt. |
Owen PallettHeartland |
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Dass Musik oft nur im richtigen Kontext funktionieren kann lässt sich an zwei Konzerten Owen Palletts, damals noch Final Fantasy, im Rahmen des Haldern Pop Festivals ganz besonders gut belegen. Konnte er anno 2006 im nächtlichen Spiegelzelt noch jeden der Anwesenden allein mittels der geloopten Geige und seines Charmes verzaubern, so war er im letzten Jahr unter der unbarmherzigen Nachmittagssonne, verloren auf der Hauptbühne stehend, naturgemäß zum Scheitern verurteilt. Die Intimität und Nähe zum Publikum machten hier ganz alleine den wesentlichen Unterschied zwischen einem großartigen und einem misslungenen Konzert aus […] |
WindmillEpcot Startfields |
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Für gute drei Minuten sind es nicht viel mehr als zwei schwermütig nachhallende Töne auf dem Klavier, an denen sich Matthew Thomas Dillon alias Windmill festklammern kann. Schwach aber ausdauernd flackernd, lassen sie das Meiste im Dunkeln. Erdbehaftet wirkt im Opener „Airsuit“ allein Dillons Stimme, doch selbst die verliert sich nach und nach in futuristischer Sehnsucht. Es geht weit hinaus, in den luftleeren Raum. Klingt, als wär’s einsam da draußen. Klingt, als wäre es gerade dieses ernste Begreifen im Größenwahnsinn eingestaubter Träumereien, das Dillon bis heute bewegt […] |
Chris GarneauEl Radio |
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Die Wunder der Natur sind niemals aufdringlich. Erst bei genauerer Bertrachtung lassen sich etwa die vielen grazilen Verästelungen und Details eines Blattes entdecken. Dieser scheinbaren Genügsamkeit, die Schönheit nie zum Selbstzweck verkommen lässt, ist es wohl zu verdanken, dass Natürlichlichkeit, gar nicht im hippiesken Sinne, im Schaffen des Menschen als Idealbild gilt und er sich der Natur, wie zum Beispiel zur Zeit des Jugendstils, immer wieder gerne bedient[…] |





