Plattenpanorama – neue Alben im Schnellcheck |
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Kurzkritiken zu Emeralds, Brian Eno, Green Day, Neil Halstead, Michael Mayer, Main Attrakionz und Rolo Tomassi. |
Brian EnoSmall Craft on a Milk Sea |
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Brian Eno hat alles erreicht. Er hat in jeder Hinsicht Maßstäbe gesetzt. Ob mit Roxy Music, als Solo-Musiker, mit seinen Kollaborationen und nicht zuletzt als Produzent – eine faszinierendere Reihe als Bowies Berlin-Trilogie sucht man bis heute vergebens. Das ist die offensichtliche Komponente für die Verehrung Enos. Die zweite ist eher in der Psychologie zu verorten: Wie schafft es ein Mann, der kommerziell und vor allem künstlerisch seit nunmehr 30 Jahren in höchste Höhen emporsteigt, sich immer wieder aufs Neue zu motivieren und dabei noch immer Musik abzuliefern, die wie selbstverständlich allem anderen überlegen und nahezu unangreifbar zu sein scheint? Auch wenn die von Eno zuletzt produzierten Alben (Coldplay, U2) zu bodenständig daherkommen, bleiben seine eigenen Ideen nach jahrzehntelanger Bestandsaufnahme extrem diskursiv und flink, so dass sie zu keinem Zeitpunkt zu fassen, geschweige denn aufrichtig zu analysieren sind. |
LCD SoundsystemThis Is Happening |
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Vor gut acht Jahren war es eine erste Single, die sich völlig unbeschwert an dem Aufzählen von angesagten Bands und Örtlichkeiten aus der Pophistorie ergötzte, gleichzeitig in unbeschreiblicher Manier Killing Jokes „Change“ in eine andere Zeit, ja, auf eine andere Ebene projizierte und als Tanz-Wüterich bis heute kraftstrotzend mitreißt. Auch für das inzwischen dritte und vermutlich letzte Album von LCD Soundsystem musste die DIN-geprüfte Plattenkiste wieder herhalten, jedoch skizziert „This Is Happening“ trotz entschlossen fordernder Beinfreiheit einen zweifelnden, reflektierenden James Murphy, inzwischen jenseits der 40, der sich vor allem nach Geborgenheit sehnt. |
Atlas SoundLogos |
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Die Veröffentlichung des zweiten Deerhunter-Longplayers „Cryptograms“ im Januar 2007 entpuppte sich trotz anfangs attestierter Massenuntauglichkeit als bahnbrechender Durchbruch für die Herren aus Atlanta, Georgia. Seitdem kann die Band in der Musikpresse eine Art Omnipräsenz vorweisen. Und das ohne jeden Skandal. |





