M.I.A./\/\/\Y/\ |
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Ein bisschen Sorgen durfte man sich in den letzten 1-2 Jahren um Mathangi Arulpragasam machen. Zuvor war sie immer eine Künstlerin gewesen, die es verstand, die Darstellung ihrer Persönlichkeit und ihre Musik in harmonischem Einklang zu halten und als untrennbare Einheit vorzuführen, authentisch als Entkommene der Dritten Welt, die einer grauen Masse eine (oft kontrovers diskutierbare) Stimme geben konnte und die über eine Fülle an künstlerischem Talent verfügt, sodass die Leute ihr auch zuhören. Mit dem Erfolg ihres Meisterwerks „Kala“, das sie an Chartsspitzen und auf die Bühnen der Grammy- und Oscar-Verleihung brachte, kamen aber auch die ersten Zweifler und Missgünstigen, die nicht zwingend im Recht waren, auf die M.I.A. aber auch nicht immer souverän reagierte, bis plötzlich die öffentliche Person M.I.A. mehr Raum einnahm als ihre Musik. Was tut sie auf ihrem dritten Album „/\/\/\Y/\“ um gegen zu wirken? |
UffieSex Dreams & Denim Jeans |
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„I’m the least working girl in the showbusiness“ – vier Jahre ließ Anna-Catherine Hartley alias Uffie zwischen ihrer Debüt-Single “Pop the Glock” und ihrem nun vorliegenden Debüt-Album “Sex Dreams & Denim Jeans” verstreichen, die nur notdürftig mit vereinzelten EPs und Kollaborationen mit u.a. Justice und Crystal Castles ausgefüllt wurden. Die Verspätung reiht sich nahtlos in den Lebenslauf der Lolita der French-House-Szene ein. Beheimatet überall dort wo gerade Freunde zur Hand sind – Paris, Miami, Hong Kong usw. – ist sie das Role Model all jener egozentrischen Party-Bitches, die das Entleeren des Mageninhalts über der schmierigen Club-Toilette zum ultimativen Akt der Coolness stilisieren. Uffies Nachlässigkeit gab Ke$ha die Chance, den musikgewordenen Hedonismus schamlos zu kopieren und in weichgespülter Form an die Spitze der Charts zu schleusen. Im direkten Vergleich geht Uffie nun als klare Punktsiegerin hervor. |



