„I am at war with my own mind and if I said what I was thinking you would think that I had lost it this time.“ Spätestens wenn Josh McKenzies fragiler Gesang nach diesen Zeilen plötzlich in verzweifeltes, beinahe hysterisches Schreien umkippt, ahnt man, dass Apologies, I Have None mit ihrer EP „Black Everything“ die düstersten Abgründe ihrer Seele erforschen. Schon das Debütalbum „London“, auf dem der mittlerweile ausgestiegene Co-Frontmann Dan Bond mit seiner Heimatstadt abrechnete, sprühte nicht gerade vor Lebensfreude, wirkt im Vergleich zu den vier neuen Songs aber wie sonniger Gute-Laune-Punkrock. „Raging Through The Thick And Heavy Darkness Of A Bloodlust“ schleppt sich mit einer beklemmenden Schwere voran, die das Schlagzeug immer wieder in die Knie zu zwingen scheint. Mit dem zweiten Song „Two Bombs In A Box“ kehrt zwar kurz die Hymnenhaftigkeit von Stücken wie „Long Gone“ oder „Clapton Pond“ des Debütalbums zurück, doch meist dominiert eine erschreckende Niedergeschlagenheit die EP. Musikalisch haben Apologies, I Have None den Abgang von Bond gut überwunden, um die psychische Verfassung von McKenzie muss man sich dagegen ein wenig sorgen: „I’m sorry, when I said I didn’t love you, what I meant was I hate myself.“

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