together PANGEABadillac

Jeder, der gelegentlich auf unserer kleinen Fanseite vorbei schaut, wird es schon bemerkt haben: Große Teile von uns haben ein Herz für fiesen, kleinen, völlig anachronistischen und redundanten Garagen-Punk’n’Roll, egal ob trocken oder mit einer Priese Wahnsinn psychedelisch abgeschmeckt. Dieser Spielart des Gitarrengeschrammels, welche mit pubertär und dennoch irgendwie retromanisch wert konservativ bestens beschrieben ist und die uns immer wieder aufs Neue tolle Bands um die Ohren haut, widmen sich auch together PANGEA. Die Band aus Los Angeles mixt ihren Cocktail zu fast gleichen Teilen aus Teenage Angst, 50er- und 60er-Science-Fiction-Monster Pulp (man betrachte nur mal das Covermotiv), 70er-Schmockrock (freilich ohne die Grenze zum schlechten Geschmack zu überschreiten), psychedelischem Proto-Punk, runtergedroschem Ramones’n’Roll und der Eingängigkeit von ABBA-Songs. Das dabei ausgestrahlte, ausgelassenen adoleszente Rock’n’Roll-Fieber ist auch nach fast 60 Jahren immer noch hochgradig infektiös und Pandemien nicht ausgeschlossen. Falls diese doch ausbleiben, verspricht „Badillac“ auch im privateren Rahmen eine gute Zeit und auf Konzerten wird bestimmt ausgiebig gemosht, Bier verschüttet, geraucht – ach, nee, das ist ja inzwischen fast überall verboten – und mitgegröhlt.

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