BeastmilkClimax

Die Zutaten sind nur zu bekannt: 80er-Post-Punk, Joy Division (ja, immer und immer wieder Joy Division), dazu Southern Death Cult oder Play Dead (falls die noch wer kennt) oder eine Prise Red Lorry Yellow Lorry, plus stadiontaugliche Gitarren. Natürlich dürfen auch Referenzen an neuere Vertreter wie Editors nicht fehlen, dazu kommen noch eine zusätzliche Extraportion Pathos und Weltschmerz und ein Gesang, der zwischen allen genannten und Ian Astbury chargiert und gelegentlich gar an Brian Ferry zu „Avalon“-Zeiten erinnert plus Refrains zum Mitsingen – fertig ist „Climax“, das Debüt von Beastmilk. Eins ist sicher, die Finnen werden ihre Hörer finden – müssen sie bei der Aufstellung einfach, schließlich ist unter anderem die Lücke, die Interpol hinterlassen haben, noch vakant. Auch wenn beide Bands nicht deckungsgleich sind.

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