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Factory Floor – 25 25

Factory Floor haben ihr zweites Album – ihr erstes als Duo – clever sequenziert. Ihr klar linierter Sound, einhergehend mit dem Weggang von Dominic Butler und dem Ablegen von Nik Colks Gitarre auf flächenarmen Analog-Techno reduziert, scheint bereits im eröffnenden „Meet Me At The End“ bedenklich schnell ausgereizt. Noch weiter zieht das anschließende „Relay“ die stoischen Kicks auf 80 Bpm herunter, öffnet aber gerade damit auch das Ohr für die abseitigen Vocal-Silben zwischen den per Handtrommel umgewichteten Anschlägen. Von da an pocht „25 25“ nahezu ununterbrochen mit zwei Anschlägen pro Sekunde weiter, ohne dass vor lauter Minimalismus die Füße einschlafen: „Ya“ ist fast wie eine lakonische Antwort auf LCD Soundsystems „Yeah“, wenn Gabriel Gurnsey mit fragender, zustimmender oder abwägender Betonung viel Ausdruck aus zwei Buchstaben herausholt, noch mehr Acid tröpfelt zur Peaktime in „Dial Me In“ aus, während „Slow Listen“ mit lauterem Bassbrummen als Perkussion einen herrlich subkutanen Effekt für die verschwurbelten Vocals erwirkt. „Wave“ demonstriert die konzentrierte Factory-Floor-Dynamik im Vergleich zu früheren Tracks, wenn der Beat mit der Zeit keinen Deut druckvoller wird, sondern von Hi-Hat-Tickern und Schüben aus pappdünnen Snare-Verdichtungen umwoben seinen raffinierten Sog entwickelt.

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