Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (Juli I)

PartnerInnentausch leichtgemacht: Im Video des französischen Regieduos We Are From LA tummeln sich ohnehin nicht nur junge, hellhäutige Heteros, nahezu gänzlich freie Pärchenwahl bietet aber schließlich die interaktive Version. An jedem Punkt der Kamerafahrt kann man per Klick auf beide Personen munter durchkombinieren, wer hier mit wem rumknutscht.

Ohne Eingriff von außen gibt sich bei Sunny Leunig eine respektable, wenn auch vorwiegend nur von Fans der australischen Musikszene identifizierbare Gästeriege die Klinke, leichter ausmachbar sind da schon die Memes und Emoji in Marc Klasfelds flammendem Performance-Clip. Auch bei Joe Baughman halten Cartoons in die Realität Einzug, noch enger weben Drew Tyndell und Gemma Yin Taylor Animation in ihre Bandaufnahmen, während Javier Alejandro quadratisch und farbbewusst bleibt. Außerdem: Briana Gonzales‘ feuchte Poolparty mit Peaches, gefährliches Wildleben bei Pablo Maestres, Romain Gavras im ‚chinesischen Frankreich‘ Tianducheng und Asaf T. Mann dreht eine Runde übers rosane Milchmeer.

Courtney Barnett – Elevator Operator

Regie: Sunny Leunig

 

Petite Meller – Milk Bath

Regie: Asaf T. Mann

 

HAUS – Two Minds

Regie: Javier Alejandro

 

Jamie xx – Gosh

Regie: Romain Gavras

 

Peaches – Vaginoplasty

Regie: Briana Gonzales

 

Sum 41 – Fake My Own Death

Regie: Marc Klasfeld

 

Caveman – The State Of Mind

Regie: Joe Baughman

 

Young The Giant – Something To Believe In

Regie: Drew Tyndell

 

Wild Beasts – Big Cat

Regie: Pablo Maestres

 

VANT – Karma Seeker

Regie: Gemma Yin Taylor

 

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