Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (März III)

Selten hart geht’s diese Woche bei den visuellen Highlights zu. BJ McDonnells ziemlich gut choreographierter Action-Clip könnte jetzt schon das blutigste Musikvideo des Jahres sein, wäre nicht in der selben Woche Frank Borin mit einer nicht allzu hintersinnigen Nachbarschafts-Apokalpye gekommen.

Die Blutspritzer sind bei beiden aus Kostengründen meist CGI, ziemlich echt sieht hingegen das organische Gelenköl von Matt Devines obsessivem Bein- und Armverrenker aus, während trotz Tanzdarbietung alle Körper bei Hironori Sugie höchst unreell sind. Außerdem filmt Damien Reeves Ereignisarmut fein belichtet, Colin Tilleys Superkraft-Romanze besticht vor allem schauspielerisch und GIANTSTEPs quadratische Videospiel-Imitation wandelt sich in der zweiten Hälfte ganz besonders bunt.

Bring Me The Horizon – Follow You

Regie: Frank Borin

 

Lee Hi – 손잡아 줘요

Regie: GIANTSTEP

 

Born Dirty – Butter (VIP)

Regie: Matt Devine

 

DJ Snake ft. Bipolar Sunshine – Middle

Regie: Colin Tilley

 

Slayer – You Against You

Regie: BJ McDonnell

 

Takeshi Nakatsuka – Japanese Boy

Regie: Hironori Sugie

 

Sunset Sons – Somewhere Maybe

Regie: Damien Reeves

 

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