Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (Januar IV)

Drei Perspektiven, eine Geschichte: Diese Woche erschien endlich der letzte Teil von Aoife McArdles Video-Trilogie für James Vincent McMorrw, die sie mit den nicht minder bestechend gefilmten „Cavalier“ und „Red Dust“ begann. Auch die monumental dimensionierte Animation von Kadavre Exquis findet ihre Fortsetzung vom ersten Teil, doch die meisten Videohighlights der Woche sind natürlich in sich abgeschlossen.

RUFFMERCY setzen vielmehr ihren höchst eigenen Scratch-Stil fort, mit dem sie seit ihrem ersten Auftauchen in unserer Rubrik vor fast zwei Jahren mittlerweile zu den ganz großen Namen im HipHop aufgestiegen sind, komplett animiert fließen die Reime sogar beim Duo Haszard/Olsen. Grant Singers Handschrift ist in seinem L.A.-Porträt deutlich, während Ewan Jones Morris sich mit seinem Morphing-Clip mal wieder als einer der unberechenbarsten Musikvideomacher derzeit erweist und schließlich zeigen Michael Panduro, Masatsugu Nagazoe und Jim Agapito, wie man deftige Gitarrenbands in Aktion zeigen kann, ohne dass aufwändiges visuelles Flair dabei hintenan stehen muss.

James Vincent McMorrow – Glacier

Regie: Aoife McArdle

 

Napalm Death – Smash A Single Digit

Regie: Michael Panduro

 

Equateur – Cheval Noir

Regie: Kadavre Exquis

 

Momoiro Clover Z vs Kiss – Yumeno Ukiyoni Saitemina

Regie: Masatsugu Nagazoe

 

Dralms – Crushed Pleats

Regie: Ewan Jones Morris

 

Cancer Bats – True Zero

Regie: Jim Agapito

 

@Peace – Gravity

Regie: Frances Haszard & Louis Olsen

 

Ariel Pink – Dayzed Inn Daydreams

Regie: Grant Singer

 

Run The Jewels – Lie, Cheat, Steal

Regie: RUFFMERCY

 

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