Musik ins Auge – Der Musikvideo-Roundup (April IV)

Gutes Timing kann man das nennen: Wie um ihre Platzierung in TIME Magazines Liste der hundert einflussreichsten Menschen zu erklären, brachte Beyoncé mit Melina Matsoukas‘ Video zu „Pretty Hurts“ einen der stärksten Bildbeiträge ihres letztjährigen Großwerks online, auch wenn das Netz so nun wohl noch etwas länger auf „***Flawless“ warten muss.

Auch wie gutes Timing erscheint es da, dass die ebenfalls mit Wasserszenen nicht geizenden Clips von Grégoire Orio und FACES eine kleine thematische Brücke schlagen. Gänzlich losgelöst davon inszeniert Joel Kefali gutlaunigen Kinderquatsch mit Merrill Garbus, gänzlich überdreht wird es aber bei Dugan O’Neals Informercial-Manie und Eric Wareheims Aphex-Twin-würdiger Fleischattacke. Außerdem führt Charles Lanceplaine durch die menschenleere chinesische Neonmetropole, Sculpture rotieren animiert bis zum Gehtnichtmehr, Alex Bergmann erzählt die große Rache aus einem kleinen Schnitt und Duncan Winecoff inszeniert leichtfüßige Ballett-Zweisamkeit.

tUnE-yArDs – Water Fountain

Regie: Joel Kefali

 

Beyoncé – Little Hurts

Regie: Melina Matsoukas

 

Saåad – Valley Of Quartz

Regie: Grégoire Orio

 

Rudi Zygadlo – Dissident Song

Regie: FACES

 

Tobacco – Streaker

Regie: Eric Wareheim

 

College – Les Automates

Regie: Charles Lanceplaine

 

Sculpture – Hackle Scam Populator

Regie: Sculpture

 

Russian Red – John Michael

Regie: Alex Bergmann

 

Duck Sauce – NRG

Regie: Dugan O’Neal

 

Oh Land – Cherry On Top

Regie: Duncan Winecoff

 

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