Musik ins Auge - Der Musikvideo-Roundup (Januar II)

Dass das Duo Disclosure ein gutes Marketingteam um sich versammelt hat, zeigt sich nicht zuletzt in den Musikvideos. Denn anders als manch andere Musikschaffende bekunden die Brüder wenig Interesse an dieser visuellen Repräsentation ihrer Werke, trotzdem wählt irgendwer ein ums andere Mal ein gelungenes Konzept für sie aus – was bisher nur einmal ein wenig in die Hose ging.

Das Highlight der Woche kommt aber einmal mehr aus dem Produktionshaus CANADA, dessen Clip zu „Espada“ unverkennbar die queere Bildästhetik von Javiera Mena in vergnüglicher Farbenpracht ausschöpft. Auch die Spanier Betunizer treten selbst an in Aitor Garays und Jordi Castells waffenloser Ballerei, die in ihrer Eskalation mehr als ein wenig von Miikes „Dead Or Alive“ inspiriert scheint. Außerdem: Ruhige und hektische Bildkunst, Wasser bis zum Halse und Disco-Körperhorror.

Javiera Mena – Espada

Regie: Luis Cerveró

 

Betunizer – Pantera Pura

Regie: Aitor Garay & Jordi Castells

 

The Aston Shuffle – Tear It Down

Regie: Prad Senanayake

 

Rae Morris – Skin

Regie: Nadia

 

Disclosure – Grab Her

Regie: Emile Sornin

 

Diplo – Revolution

Regie: Phil Pinto

 

Gary – Zotto Mola

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