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Sleigh Bells – Bitter Rivals

Wenn Paul W.S. Anderson nach all den „Resident Evil“s nochmal Bock auf einen neuen „Mortal Kombat“ haben sollte, hätten Sleigh Bells mit „Sing Like A Wire“ gleich ein Bewerbungsschreiben für dessen Soundtrack in petto. Es ist eines der am besten gelungenen Stücke auf dem dritten Album des Duos, weil seine rabiaten Synth-Stachelhammer die inhärente Steifheit von Sleigh Bells‘ maschinellen Ratterbeats zur Untermauerung ihres primitiven Haudrauf-Effekts nutzen. Das finale Songtrio wird gar zum Albumhighlight, wenn Alexis Krauss‘ Stimme sich in nuancierteren Moll-Emotionen ausbreiten kann und „Love Sick“ harmonisch gedoppelte Vocal-Süße und soft zerlegte Akkorde im Refrain mit den wüst berifften Shouts der Strophen kontrastiert. Gerade Derek Millers Gitarrenbratzen fällt aber in seiner Variationsarmut schnell flach, so dass Sleigh Bells‘ in gelungenen Momenten aufregendes Spiel mit der Übersteuerung zu oft wie viel Lärm um Nichts klingt.

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