Die Erwartungshaltungen sind riesig, zumal sich der Dubstep generell etwas überlebt hat und nur noch als metaphysische Idee so richtig funktioniert. Die Entwicklung stiebt in vielfältige Richtungen auseinander: Härter, vertrakter, minimalistischer, technoider. Eine Szene zerfällt, was in diesem Fall hoffentlich bald stärkere Tracks hervorbringt als die aktuellen Dubstep-Releases.
Mit „Moth“ und „Wolf Cub“ gibt es ab Montag die Antwort: Zwei neue Songs, fast 20 Minuten Kopfhörer-Erlebnis – und als 12“-Vinyl natürlich bereits allseits ausverkauft. Wir empfehlen: Hier reinhören und kaufen. „Moth“ ist feinsinnig, fast gradlinig, sanft und kleinteilig. „Wolf Cub“ hingegen orientiert sich eher am 2Step, ist nervös und versteckt seine Details im pluckernden Fluss. Exzellenzoffensive!