Aus London stammt diese Band, deren Bandname an ein Album von The Band erinnert und die nur aus zwei Mitgliedern besteht: Robby Furze und Milo Cordell. Zu kurz gegriffen wären aber die Verweise in die 60er Jahre, denn neben der düster-konspirativen Wavepop-Anmutung liegen Industrial, Shoegaze, Alternative und Indie nie fern. Es scheppert unter der Oberfläche aus grauen Noise-Wolken und schwingt sich zu großen Melodien auf. Etwas Universalistisches und Zeitloses haftet an The Big Pink, dass die Beliebigkeit mit Konsequenz umgeht. Der künstlerische Gesamtkontext rundet dabei das Erscheinungsbild wertig ab.
Dass diese Band letztendlich bei 4AD gelandet ist, zeugt von der vermutbaren Nachhaltigkeit ihres Schaffens. Einen ersten Vorgeschmack gibt die erste richtige und herausragende Single „Velvet„. Ein düsterer Trip.
Link: The Big Pink