Empfehlung: Deastro

deastroHerzlich Willkommen im Synth-Wunderland. Randolph Chabot, 22-jähriger Multiinstrumentalist hinter Deastro, empfiehlt sich mit einer Mischung aus epischer Elektronik und Powerpop-Melodien in einer Welt voller Superhelden. Der Erstling „Moondagger“ ist eine Referenz an einen dem Traum entsprungenen bösen König, der den Helden davon abhalten will, den mystischen Gral zu finden, der dem Träger unbegrenzte Macht verleiht. Was sich anhört wie Perry Rhodan zeigt einen Teil der Szene der selbstbenannten Hauptstadt des Elektro, Detroit.

Was als One-Man-Projekt im November 2007 anfing, wurde – nach einer Eigenveröffentlichung und einem Tourmarathon mit Laptop und Synthesizer – ein Duo. Als das Lable Ghostly International auf Deastro aufmerksam wurde, vermittelten sie die Band weiter an EMusic.com, ein Musikonlinestore. Die waren sich 2008 sicher: „As much as we can be sure of anything, we are sure of this: Deastro will be a star!“ Grosse Worte, die 2008 immerhin in Platz #2 der meist verkauften Alben für „Keepers“ resultieren – 10 Songs, aufgenommen von 2007 an in Kellern und Wohnzimmern von Detroit. Mittlerweile auf vier Bandmitglieder gewachsen, spielte Deastro Ende 2008 ihr Ghostly Debüt „Moondagger“ ein.

Mit der aktuellen Single „Parallelogramm“ vom bald erscheinenden „Moondagger“ geht es weiter in Richtung Indie-Sounds und Synth-Spielereien: Schicht für Schicht aufgetragen und voll kindlicher Hibbeligkeit. Nach eigenen Angaben mit „weird Christian music“ aufgewachsen – von der er sich mitterweile lossagen konnte – gibt es bei Chabot immer viel Optimismus und ein wenig Pathos gratis.

Links: MySpace, Ghostly

3 Kommentare zu “Empfehlung: Deastro”

  1. Sven sagt:

    Mhh… Perry Rhodan… dammt!

  2. Pascal sagt:

    Hui, klingt doch vielversprechender als ich in Erinnerung hatte.

  3. Danke danke danke! dietagespresse wird immer besser!

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