Das wird mal ein Jahresauftakt. Nachdem im Januar mit Animal Collective und Antony schon die ersten potenziellen Lieblingsalben für 2009 vor der Tür stehen, legen zwei weitere gute Bekannte jetzt nach. Zum einen unser Lieblingsschwede Emil Svanängen alias Loney Dear (neuerdings ohne Komma), der vor kurzem bei Polyvinyl unterschrieben hat und dort sein neues Album “Dear John” veröffentlichen wird. Ein passenderes Label hätte er sich gar nicht aussuchen können, steht die Heimat von unter anderem Of Montreal, Someone Still Loves You Boris Yeltsin und Headlights doch wie derzeit kein zweites Label für (kleingeschrieben) indie- (großgeschrieben) POP, der sich zwar immer an seine Großeltern (Beach Boys, Beatles, Big Star,…) und Eltern (XTC, Orange Juice, Prefab Sprout,…) erinnert, ohne dabei aber jemals nach Plagiat zu klingen. Am 27. Januar soll es soweit sein, bis dahin kann man schonmal die Zeit mit einem ersten neuen Song überbrücken und sollte vor allem ganz dringend die gerade jetzt stattfindende Loney Tour aufsuchen.

Tracklist zu “Dear John”:

  1. Airport Surroundings
  2. Everything Turns to You
  3. I Was Only Going Out
  4. Harsh Words
  5. Under a Silent Sea
  6. I Got Lost
  7. Summers
  8. Distant
  9. Harm
  10. Violent
  11. Dear John

Ebenfalls am 27. Januar erscheint “Noble Beast”, die neue Platte von Multiinstrumentalgenie und bestem Pfeiffer von ganz Illinois, Andrew Bird, der in seinen allertollsten Momenten das Kunststück vollbringt, sowohl der bessere Sufjan Stevens als auch Rufus Wainwright zu sein. Auch hier kann man sich schonmal von einem neuen Song überzeugen lassen und am 19. Dezember im Roten Salon zu Berlin zumindest ein Konzert in hiesigen Gefilden besuchen. Wer da nicht kann, kann sich über Andrews Online-Shop mit dem Livealbum “Live In Montreal” trösten, darauf enthalten sind folgende Stücke:

  1. Intro
  2. Why?
  3. Opposite Day
  4. Simple X
  5. Cannonade
  6. Imitosis
  7. Spare-Ohs
  8. Skin Is, My
  9. Darkmatter

Und die Tracklist zu “Noble Beast” haben wir selbstverständlich auch noch:

  1. Oh No
  2. Masterswarm
  3. Fitz and the Dizzyspells
  4. Effigy
  5. Tenuousness
  6. Nomenclature
  7. Not a Robot, But a Ghost
  8. Anonanimal
  9. Natural Disaster
  10. Confess
  11. Souverian
  12. On Ho!

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