Empfehlung: Jacaszek

Auch wenn strahlender Sonnenschein sich nicht gerade als größter Auslöser von Traurigkeit und Einsamkeit erweist, sei an dieser Stelle auf einen unglaublich eigenständigen, innovativen, famosen Künstler namens Michal Jacaszek aufmerksam gemacht, dessen Töne wohl am ehesten im Nebel eines Friedhofs oder einer einsamen Stadt ihre volle Entfaltung erlangen. Auf intensive, fast schon mystische Weise zieht einen sein neuestes Werk „Treny“ von Anfang an in den Bann und erzeugt eine höchst eigene, seltene Stimmung, die das Hörerlebnis zu einer  besonderen Erfahrung werden lässt. Der aus Danzig stammende Jacaszek spielt mit einer Reihe von unbehaglichen Gefühlen, die in Verbindung mit der auch von Burial bekannten – allerdings hier deutlich eher Richtung Ambient gehenden – Nachtstimmung so viel Nachdruck erzeugt, dass man selbst Stunden später noch Teile dieses ungewöhnlichen Gemütszustandes in sich trägt. Und auch wenn es anscheinend schon das fünfte Album des Polen ist, kommen wir nicht drum herum, solch großartige Musik mit dem Prädikat „Empfehlung“ zu versehen. Wer Teil dieser „Grenzerfahrung“ werden möchte, der kann hier in drei komplette Songs von „Treny“ reinhören und sich bei Bedarf an dieser Stelle auf weitere Informationen und kostenlose Downloads dieses Ausnahme-Musikers freuen. Nur solltet Ihr mit dem ersten Hören waten, bis es dunkel wird!

Ein Kommentar zu “Empfehlung: Jacaszek”

  1. Bastian sagt:

    Fantastisches Album, der Vergleich mit Burial trifft’s genau, die gleiche Stimmung wenn auch mit völlig anderen Mitteln.

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