M.I.A./\/\/\Y/\ |
|
Ein bisschen Sorgen durfte man sich in den letzten 1-2 Jahren um Mathangi Arulpragasam machen. Zuvor war sie immer eine Künstlerin gewesen, die es verstand, die Darstellung ihrer Persönlichkeit und ihre Musik in harmonischem Einklang zu halten und als untrennbare Einheit vorzuführen, authentisch als Entkommene der Dritten Welt, die einer grauen Masse eine (oft kontrovers diskutierbare) Stimme geben konnte und die über eine Fülle an künstlerischem Talent verfügt, sodass die Leute ihr auch zuhören. Mit dem Erfolg ihres Meisterwerks „Kala“, das sie an Chartsspitzen und auf die Bühnen der Grammy- und Oscar-Verleihung brachte, kamen aber auch die ersten Zweifler und Missgünstigen, die nicht zwingend im Recht waren, auf die M.I.A. aber auch nicht immer souverän reagierte, bis plötzlich die öffentliche Person M.I.A. mehr Raum einnahm als ihre Musik. Was tut sie auf ihrem dritten Album „/\/\/\Y/\“ um gegen zu wirken? |


