Monster! Fünfzehn Hits (die niemand kennt) |
|
Hits statt schwerer Kost: Man würde gar erwägen, das Radio anzuschalten, wenn dann nicht gleich, schön aufgereiht wie Japaner in ihren Stapelboxen, dünnflüssiges Popgesuppe aus den Boxen tropfen würde. Was aber nun tun, wenn der Hunger auf riesengroße Melodien und schwungvolles Mitwippen mal wieder zu groß geworden ist? AUFTOUREN weiß Rat und präsentiert die fünfzehn besten Hits des Jahres, die niemand kennt. |
„Go on with the rhyme“: Open Mike Eagle |
|
Open Mike Eagle aus Los Angeles verbindet spannende Samples und digitale Beats mit Leftfield-Rap und macht seine Sachen auf dem Debüt „Unapologetic Art Rap“ mit Leichtigkeit gut. Der Untersatz ist vielseitig und reicht von abstrakten Clicks bis zu aufgeplusterten Klavier-Exzerpten, oft ambitioniert genug, um fast auch ohne Stimme eine sensationelle Figur zu machen. Bei „Go Home“ wird es etwas grimy, anderes ist fast sphärisch-düster oder wird wie beim der hervorragenden Single „I Rock“ auf links gezogen. Man fragt sich: Warum nur berichtet niemand über dieses tolle Werk? |



