Chillwave 2.0: Update eines Genres, das gar nicht existiert? |
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Von der Unfähigkeit von Journalisten ist die Rede, von einer Art Sommerromantik, dem Hype des Hypens oder einer einheitlichen Ästhetik – es wurde eifrig diskutiert in den letzten Tagen in unserem internen Forum. Aber was genau hat es denn nun auf sich mit diesem Chillwave-Gequatsche? Hier eine Reihe von Meinungen -unredigiert. |
FURWitches |
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„Witches“ gibt sich nicht gerade Mühe anders zu klingen als die Genrekollegen. Es ist ein Imaginarium der instrumentalen Art und lässt viel Freiraum für die eigenen Gedankenbilder, die passend zur Musik in Wellen heranschwappen als seien diese verhangenen Klänge ein Katalysator für Empfindungen und Assoziationen. Bryce Isbell alias FUR montiert schrullige Geräusche auf rhythmische Strukturen. Mal minimalistisch trocken, mal mit gehaltvollen Knistereien, die wie ein digitaler Schneesturm über die Kuppen wehen. Chillwave und Ambient sind die Genresysteme, die aber durchaus nicht ganz so schleppend ausgefüllt werden, sondern sich im frostigen Gleichgewicht zwischen trippoppiger Gelassenheit und aufwühlenden Abstraktionen wiederfinden. |
Tape auf Touren: Vol.30 – 2009 |
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Das ist schon verrückt! Da stehen die letzten Wochen dauerhaft im Zeichen des Jahresrückblicks, neben unseren Top 50 gibt es noch eine Vielzahl von Platten aus unserer „Geheimen Beute“, eine Musikvideo-Auswahl, und doch – es war ja irgendwie abzusehen – überkommt einen in den letzten Tagen vor dem Jahreswechsel das Gefühl, immer noch das eine oder andere Werk vergessen zu haben. Was will man machen […] |




