StellaFukui |
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Stella waren schon immer irgendwie besonders. Grob aus dem Dunstkreis entsprungen, den man früher einmal Hamburger Schule nannte, markierten sie den Punkt, als man sich dort dem (deutschsprachigen Indie-)Rock abwandte und mehr und mehr auf elektronischen Pfaden wandelte. Dabei waren sie ihrer Zeit oftmals um einiges voraus und so zum Beispiel 1998 mit ihrer Debütsingle „O.K., Tomorrow I’ll Be Perfect.“ die ersten, die den in den letzten zehn Jahren wie kaum etwas sonst polarisierenden, neongrellen 80er New Wave wieder ins Spiel brachten. Stella verbanden Glamour und Diskurspop, Hedonismus und Politik mit explizit linken Inhalten. Zugehörig fühlten sie sich dabei nirgends so richtig, Andockpunkte gab es trotzdem reichlich, Egoexpress, Phantom/Ghost, Pantha du Prince um nur einmal die Bekanntesten zu nennen. |
OOIOOArmonico Hewa |
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Wer gerne in Musik schwelgt und sich von ihr in irgendwelche Stimmungen versetzen lassen möchte, dürfte mit OOIOOs mittlerweile sechstem Album „Armonico Hewa“ nichts anfangen können: es ist gänzlich unromantisch, da helfen auch die tribalistisch anmutenden Rhythmen nicht, stetig werden die Ideen durcheinander gewirbelt. Plötzliche Einfälle bekommen soviel Freiraum, dass man mit gutem Recht von einem „tollen“ Album sprechen kann, schließlich folgt gerade die Verrücktheit stets einem konkreten Plan. Hier ist es die Improvisation. |
Live Review: Mono in Oberhausen im Zentrum Altenberg (13.04.2009) |
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Ein angenehm lauer Frühlingsabend in einer für manchen sicherlich neuen Kulisse; Oberhausen war bisher nicht unbedingt bekannt dafür, Nabel der (Live-) Musikwelt zu sein und so kommt es, dass der Ausflug dorthin für den ein oder anderen eine echte Premiere darstellt. Aus gutem Grund: Mono stellen ihr fantastisches neues Albumvor und lassen sich endlich wieder […] |
MonoHymn to the Immortal Wind |
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Schon seit Jahren bewegt sich die Welt unermüdlich auf den Abgrund zu. Nun, kurz vor Mitternacht, unternehmen Mono einen weiteren Versuch, sie zu retten und klingen dabei majestätischer als je zuvor. Schon die Titel der insgesamt sieben Songs weisen unmissverständlich darauf hin: Hier geht es nicht mehr um das Schicksal Einzelner, sondern um das große […] |




